Seite auswählen

WIFFI-pump-2… die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe mit Heizungsüberwachung

,
WIFFI-pump-2… die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe mit Heizungsüberwachung
Print Friendly

Firmware-Update 19.03.2017:  Fix für neue CCU2-Firmware 2.27.7

Die Vorgeschichte

Ich verwende meine  intelligente Steuerung für die  Trinkwasser-Zirkulationspumpe schon seit Jahren. Dafür habe ich eine Lösung mit einem Mikrocontroller Attiny entwickelt , die sehr gut als preiswerte standalone-Lösung funktioniert. Mit einem zusätzlichen Aktor mit allerdings zusätzlichen Kosten ist die Steuerung auch in die Homematic-Hausautomation integrierbar. Diese Lösung wird als Bausatz in meinem Webshop angeboten, weil sie kostengünstig und einfach ist. Zirkulationspumpensteuerung Attiny

Das neue  WIFFI_pump-2  Konzept eröffnet aber viel mehr Möglichkeiten, die über die Funktionalität der „alten“ Zirkulationspumpen-Steuerung weit hinausgehen. Mit dem WIFFI-pump-2 wird wie bisher die intelligente Steuerung der WW-Zirkulationspumpe erreicht aber mit der jetzt verfügbaren WLAN-Anbindung ist ein Datenaustausch sowohl mit der Homematic als auch mit anderen Servern  einfach möglich. Darüberhinaus  lassen sich beim WIFFI-pump-2  zwei 1wire-Temperatursensoren anschließen , um beispielsweise  die Vor- und Rücklauftemperatur zu messen und an die Homematic zu übertragen. Zusätzlich ist sogar im Hutschienengehäuse ein lichtstarkes OLED-Minidisplay optional verfügbar. So kann man zusätzlich auch die Funktion der Heizung überwachen und mit diesen Informationen mit der Homematic  geeignete Aktionen auslösen. Der WIFFI-pump-2 löst das Vorläufermodell  WIFFI-pump ab.

Grundsätzliche Aspekte

Eine Warmwasser-Zirkulation ist ein in der Hausinstallation heute oft eingesetztes Komfortmerkmal, um an allen Zapfstellen im Haus nahezu sofort nach Aufdrehen des Wasserhahnes warmes Wasser verfügbar zu haben. Dazu verwendet man eine Ringleitung, in der eine kleine sog. Zirkulationspumpe  das warme Wasser dauernd oder nur zu bestimmmten Tagesabschnitten im Kreis pumpt. Im Hinblick auf Energieeinsparung kommt schnell der Gedanke auf, durch „intelligentere“ Steuerung das System zu verbessern.

Der erste Gedanke ist meist die Verringerung des Verbrauchs von elektrischer Leistung durch die Zirkulationspumpe. In einem typischen Einfamilienhaus hat die heute meist nur 5W. Das heißt im Dauerbetrieb verbraucht diese Pumpe übers Jahr ganze 44KWh, also mit 25ct/KWH macht das etwa 11€. Allerdings wird  meist eine Schaltuhr  verwendet, die vielleicht 12h schaltet und demnach die Verbrauchskosten auf 6€/Jahr halbiert. Für 6€/Jahr lohnt sich wohl keine  „intelligentere“ Steuerung als eine einfache Schaltuhr!

Also warum denn hier was machen??
Der Grund liegt darin, dass die eigentlichen Verluste nicht elektrisch sind, sondern die erheblichen Wärmverluste der Ringleitung. Dazu habe ich Messungen gemacht, die hier auf der Webseite nachgelesen werden können:

zirkulationspumpe-warmebedarfsgerecht-geschaltet

Das Ergebnis kann man mit wenigen Kennzahlen trendmässig beschreiben:

– Elektrische Verluste  der Zirkulationspumpe:  5W   >> Jahreskosten 11€
– Wärmeverluste  der Ringleitung ohne Schwerkraftzirkulation:  60W   >>  Jahreskosten 132€    (mit einem Absperrhahn im Rücklauf wurde die natürliche Zirkulation abgeschaltet )
– Wärmeverluste der Ringleitung mit Schwerkraftzirkulation: 128W   >>  Jahreskosten 282€ !!
– Wärmeverluste der Ringleitung mit 12h/Tag laufender Zirkulationspumpe : 562W   >>  Jahreskosten 616€ !!!

Ohne jetzt das nur als „Hausnummer“  zu wertende Ergebnis weiter im Einzelnen zu diskutieren, wird eines klar:

Eine intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe ist nicht wegen der elektrischen Energieeinsparung sinnvoll, sondern hauptsächlich wegen der damit möglichen Reduzierung der Verlustwärme !!

Das intelligentes Steuerungskonzept

Optimal ist danach, daß die Zirkulationspumpe auch nur dann läuft, wenn auch irgendwo im Haus warmes Wasser möglichst ohne Wärmeverzug gezapft werden soll. Dazu gehört erst mal eine Strategie, um den Nutzerwunsch nach warmem Wasser zu erkennen. Denkbar wäre  ein Bewegungssensor im Badezimmer oder ein  Geräuschmelder in den „Wasserräumen“. Aber oftmals geht man in diese Räume, ohne den Warmwasserhahn zu betätigen . Also doch vielleicht einen Taster in Wasserhahnnähe installieren, den man anstößt, wenn warmes Wasser benötigt wird ? Das widerspricht aber einer „intelligenten“ automatischen Bedienung!
Also vielleicht einen Sensor installieren, der den Durchfluss mißt? Zu teuer und das erfordert   einen geeigneten Sensor und einen Eingriff in die Installation… Nein, lieber nicht!

Die Lösung ist einfach und auch nicht neu: Am Vorlauf-Ausgang des Warmwasserspeichers wird einfach mit einem Temperatursensor die Temperatur gemessen. Wenn dann warmes Wasser gezapft wird, dann erhöht sich schlagartig dort die Temperatur. Diese Temperaturerhöhung wertet man mit einer Elektronik entsprechend aus und schaltet umgehend die Zirkulationspumpe ein. Diese schiebt nun das warme Wasser schnellstens in die Ringleitung, so dass bereits nach relativ kurzer Zeit  das warme Wasser an der Zapfstelle ist.  Und spätestens jetzt wird klar, daß hierfür eine Pumpe mit möglichst hoher Leistung viel besser geeignet wäre, als die heute mit Schaltuhr eingesetzten Kleinleistungs-Typen.

Abgeschaltet wird die Pumpe entweder nach 3 bis 4 Minuten ( wenn die Ringleitung gut und komplett durchspült ist) oder wenn im Rücklauf am Warmwasserspeicher die Temperatur angestiegen ist. Dazu würde allerdings noch ein zweiter Temperatursensor benötigt.

Nach mehreren Versuchen mit und ohne zweiten Temperatursensor im Rücklauf wurde die einfache Lösung mit nur einem Temperatursensor im Vorlauf praktisch umgesetzt. Die Vorteile mit einem zweiten Sensor wären nur sehr gering!

Die erste Steuerung war analog mit wenigen Bauelementen umgesetzt (siehe Link oben) und hat ein Jahr problemlos gelaufen. Allerdings hatten einige Nachbauer mit Bauteiltoleranzen der analogen Steuerung zu kämpfen, so daß der Wunsch nach einer robusteren digitalen Lösung aufkam, die zudem optional in meine Homematic-Haussteuerung gut integriert werden kann. Damit meine ich, daß die Homematic sowohl die Zirkulationspumpe einschalten kann, als auch bei selbsttätiger Einschaltung die Homematic über den Schaltzustand rückinformiert wird. (bidirektionale Einbindung).

Vielleicht wird der eine oder andere Leser die Frage stellen, warum denn nicht gleich die Zirkulationspumpe mit der Homematic steuern?
Die Antwort ist einfach, weil die aktuell verfügbaren Homematic-Temperatursensoren mit Aktualisierungsintervallen von 3 und mehr Minuten  viel zu langsam sind!

Technische Daten

Mit Verwendung des WeMos D1 mini Controllermoduls mit dem  hochintegrierten Wifi-Chip ESP8266 eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die kompakte Realisierung eines Steuerungsmoduls im praktischen Hutschienengehäuse. Dabei wird nicht nur die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe nach oben beschriebenen Steuerungsprinzip möglich sondern zusätzlich werden mit dem Modul auch zwei sog. 1wire-Temperatursensoren abgefragt, deren Meßsignal an die Homematic-CCU übertragen und auf einem optionalen OLED-Minidisplay angezeigt wird.

Hier die wesentlichen Eigenschaften des WIFFI-pump-2:

  • schnelle Temperaturmessung am Warmwasser (WW)-Ausgang mit NTC und …
  • Einschalten der Zirkulationspumpe in Abhängigkeit von der WW-Temperaturerhöhung
  • Einschalten mit integrierter Internet-Wochenzeitschaltuhr mit 10 Schaltzeiten
  • beliebiges Einschalten der Zirkulationspumpe auch von der Homematic-CCU direkt
  • zusätzliche Messung von zwei Heizungstemperaturen mit optionalen 1wire-Sensoren (z.B. Vorlauf- und Rücklauftemperatur )
  • optionales lichtstarkes OLED-Minidisplay zur Anzeige  der Temperaturen
  • kompaktes Hutschienengehäuse nur 2TE
  • einfache Einstellung auf eigenen Webseiten mit dem Browser
  • WLAN-Kommunikation mit dem heimischen Router
  • automatische Kommunikation mit  der Homematic-CCU  oder unabhängiger Standalone-Betrieb
  • Update über WLAN  (OTA) auch später im verbauten Zustand
  • JSON-Datentelegramm abrufbar für die Integration in andere Systeme der Hausautomation

Die elektronische Schaltung

Die gesamte Schaltung konnte auf einer so kleinen Platine realisiert werden, daß sie in ein 2TE Hutschienengehäuse paßt. Auf der einen Seite werden die 5V-Spannungsversorgung (externes 5V-Netzteil mit mindestens  0,5A)  an die Schraubklemmen geschaltet. Auf der anderen Netzspannungsseite ist der Einschaltkontakt für die Zirkulationspumpe verfügbar. Die Statusanzeige erfolgt mit einer LED, die im Betrieb durch ein Schraubklemmenloch erkennbar ist. Diese LED-Anzeige benötigt man nur zum Anlernen und oder zur Funktionskontrolle.

wiffi_pump2_13

Die gesamte Verschaltung des Moduls zeigt das folgende Bild. Der NTC-Temperaturfühler mißt die WW-Auslauftemperatur und schaltet bei schnellen Temperaturerhöhungen am WW-Auslauf das Relais zum Einschalten der Zirkulationspumpe. Danach bleibt die Zirkulationspumpe für etwa 4min eingeschaltet, damit das warme Wasser in der WW-Zirkulationsleitung verteilt wird. Die Einschaltzeit von 4min kann an die individuellen Bedürfnisse  im sog. Expertenmodus angepasst werden. Wie das geht, ist weiter unten beschrieben. Aber die gewählten 4min sind für typische Zirkulationsleitungen ein guter Wert. Darüberhinaus können wie im Bild dargestellt sog. 1wire Temperatursensoren angeschaltet werden, mit denen ohne Eichung eine recht genaue Temperaturmessung möglich ist. Ich verwende diese Sensoren für die Messung der Vorlauftemperatur im Kesselkreis und zur Messung der Vorlauftemperatur für die Fussbodenheizung (nach dem Mischer). Aber was man letztlich damit macht,  kann man flexibel nach eigenen Bedürfnissen anpassen.

Folie13

Wichtige Anmerkung zu den 1Wire-Temperatursensoren mit dem DS18B20:
Die Sensoren werden teilweise mit unterschiedlichen Farben der Anschlussdrähte geliefert. Ich kenne aktuell folgende Versionen:
– wie Bild oben :    SCHWARZ=gnd, BLAU=data, ROT=+3.3V
– oder alternativ :  GELB = gnd,  GRÜN = data, ROT = +3.3V
– oder alternativ:   SCHWARZ = gnd,   GELB = data,  ROT = +3.3V

Der Nachbau

Zum Nachbau des WIFFI-pump habe ich einen Bausatz zusammen gestellt, der auch weniger löterfahrenen Elektronikern den Nachbau möglich macht.  Beim WeMos  D1 mini Modul müssen nur die Buchsenleisten eingelötet werden. Die wenigen restlichen Bauteile lassen sich mit meiner Bauanleitung recht schnell zusammenbauen.

wiffi_pump2_8

Den Bausatz gibt es optional auch mit den zusätzlich verwendbaren  zwei  1wire-Temperatursenoren vom Typ DS18B20. Diese Sensoren sind schon fertig mit einem 1m Kabel konfektioniert, wobei der Sensor in einer Edelstahlhülse sitzt.

Darüberhinaus gibt es optional ein lichtstarkes OLED-Minidisplay, das auch nachträglich einfach hinzugefügt werden kann. Nur das Displaymodul aufstecken, die Software erkennt automatisch das Modul. Damit das auch alles sehr professionell aussieht gibt´s zum Display einen passenden Kunststoffrahmen und eine Blende im 3D-Druck für das Hutschienengehäuse dazu.

wiffi_pump2_1

Die Inbetriebnahme

Die Steuerung sollte in einem Installationsgehäuse an einem trockenen Platz in der Nähe der Heizung untergebracht sein. Leitungslängen für die Messsignale sollten möglichst nicht länger als 3m sein. Im Hinblick auf zuverlässige Funktion sind die Messleitungen aber so kurz wie möglich zu dimensionieren. Bei den Signaleitungen sollte man immer Netzleitungen und Signalleitungen getrennt verlegen. Dazu sind alle entsprechenden Sicherheitsregeln für den Umgang mit Netzspannungen unbedingt zu berücksichtigten.

Ohne entsprechende Fachkenntnisse muß die Installation unbedingt von Fachpersonal  durchgeführt werden. Siehe auch nochmal meine Warnhinweise hierzu: Warnhinweise

Anlernen und Einstellen des WIFFI-pump-2

Für die Einstellung des Moduls muß man nur zwei Taster  betätigen:

>> den Reset-Taster an der Seite des WeMos-Moduls

>>  den Prog-Taster auf der Platine

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

Im Werkszustand weiß der WIFFI-pump-2 noch nicht die Zugangsdaten des heimischen WLAN. Deshalb muß man zuerst diese Zugangsdaten einprogrammieren. Dazu braucht man ein Smartphone oder besser ein Notbook mit WLAN. Und das geht so:

>> Reset-Taster kurz drücken.

>> Nach etwa 12 sec beginnt die LED im 1sec-Takt zu blinken. Damit wird signalisiert, daß ein WLAN-Hotspot gesucht wird. Da aber noch die Zugangsdaten fehlen, macht der WIFFI-pump-2 das einige Zeit so und geht dann nach längstens nach 60sec wegen Erfolglosigkeit in den Standalone-Modus (sehr kurze Blitze im 1sec-Takt).

>>Will man aber seinen WIFFI-pump-2 an den heimischen Router anlernen , dann sollte man während der 60sec-Suchphase den Prog-Taster etwa 2sec drücken. Die LED quittiert das mit einem gleichmäßigen Blinken mit etwa 2Hz. Jetzt ist der WIFFI-pump-2 dauerhaft im sog. Hotspot-Modus. Damit stellt er einen eigenen Hotspot mit dem Namen (ssid)  wiffi auf der festen IP 192.168.4.1 zur Verfügung. Mit einem Smartphone oder besser mit einem Notebook kann man im WLAN-Modus nun mit diesem Hotspot eine gesicherte Verbindung herstellen. Das Passwort (pwd) ist wiffi1234.

>> Danach mit dem Browser die Webseite zur Einstellung  des WIFFI-pump-2  aufrufen. Diese Webseite hat die feste IP 192.168.4.1  Achtung, diese IP-Adresse hat nichts mit der späteren IP-Adresse  des WIFFI-pump-2 im Heimnetz zu tun! Also man ruft im Browser einfach folgende Adresse auf   192.168.4.1/?  und erhält als Antwort die Hotspot-Webseite des WIFFI:

>> Mit wenigen verfügbaren Befehlen kann der WIFFI-pump-2  nun an den eigenen Router und die CCU angelernt werden: (… und nie den Doppelpunkt am Ende des Befehls  vergessen!)

  • 192.168.4.1/?ssid:meineSSID:    setzt die SSID des Routers, die SSID muß weniger als 25 Zeichen haben und keine Sonderzeichen enthalten
  • 192.168.4.1/?pwd:meinPasswort:   setzt den Router WLAN-Netzwerkschlüssel   ( WPA2) , Restriktionen wie bei SSID
  • 192.168.4.1/?ccu:192.168.178.41:   setzt die Homematic CCU-IP, dafür muß die CCU eine feste IP haben. Einstellen im Router !!

>> Damit ist schon der WIFFI-pump-2 für das Heimnetz eingestellt und kann mit dem Reset-Taster neu gestartet werden. Wenn die Router-Zugangsdaten richtig eingegeben worden sind, dann müßte nach etwa 12 sec der Wiffi-pump-2 beginnen, sich beim Router einzuloggen (LED blinkt jede Sekunde).  Meist dauert das einige Sekunden, bis das Einloggen erfolgreich ist und die LED dies signalisiert, indem sie jede Sekunde einen Doppelblitz sendet. Jetzt ist der WIFFI-pump-2 im Heimnetz mit einer eigenen IP und dem Namen  wiffi_pump.local  registriert. Welche IP das genau ist, das kann man im Router nachsehen.

>> An dem regelmässigen LED-Blitz kann man die Verbindungssituation erkennen:

  • sehr kurze und schwache regelmässige Blitze im 1sec-Takt: keine WLAN-Verbindung, stand-alone Betrieb!
  • helle regelmässige Blitze im 1sec-Takt: WLAN-Verbindung hergestellt. Aber keine CCU-Verbindung vorhanden!
  • helle regelmässige Doppelblitze  im 1sec-Takt: WLAN und CCU-Verbindung vorhanden!
  • helle regelmässige Blitze im 0,5sec-Takt: im Hotspot-Modus

Wichtig: Die Funktion der temperaturabhängigen Steuerung der Zirkulationpumpe funktioniert völlig unabhängig davon, ob WLAN-Verbindung da ist oder nicht! Ein Stand Alone Betrieb ist immer gewärleistet, auch wenn die CCU oder die WLAN-Verbindung ausfällt!

>> Jetzt läßt sich die Webseite des WIFFI-pump-2 mit jedem beliebigen Browser anzeigen. Man gibt in die Adresszeile einfach nur die IP oder den Namen ein:
http://<ip-wiffi>   oder einfach wiffi_pump.local. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis.

Dabei ist zu beachten, daß die Messwerte nur beim Aktualisieren der Webseite oder Bedienen des Buttons „Aktualisierung Messwerte“ auch aktuell sind; eine permanente Aktualisierung der Anzeige erfolgt wegen Minimierung des Datenverkehrs nicht!

Einstellen der CCU

Damit  die Sensordaten und die Zustandsinformationen des Wiffi-pump-2 automatisch an korrespondierende Systemvariable in der Homematic-CCU geschickt werden, müssen einerseits in der CCU entsprechende Systemvariablen festgelegt werden und andererseits müssen die individuellen Namen dieser Systemvariablen auch  im Wiffi-pump-2 gespeichert werden. Das Anlernen des WIFFI-pump-2 an die CCU erfolgt also ganz einfach, indem man in der CCU die folgenden vier  Systemvariablen definiert:

>> wiffi_pump_ip  vom Typ Zeichenkette

>> wiffi_pump  vom Typ Logikwert , Werte EIN und AUS

>> wiffi_ww_temp  vom Typ Zahl, Maßeinheit °C    ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung der Temperatur im WW-Speicher; kann natürlich individuell geändert werden! )

>> wiffi_vorlauftemp  vom Typ Zahl, Maßeinheit°C  ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung derVorlauftemperatur der Heizung; kann natürlich individuell geändert werden! )

Eine funktionierende Kommunikation zwischen dem Wiffi-pump und der CCU erfordert absolut  gleiche Benamung der Systemvariablen in der CCU und im Wiffi-pump!

Wenn notwendig kann man mit dem name-Befehl  die HM-Systemvariablen auch mit eigenen Namen versehen . Standardmässig sind die oben im Bild gezeigten Systemvariablen benannt worden. Im ersten Schritt sollte man erst mal die von mir verwendeten Namen verwenden und kann dann die Erläuterung der nächsten 4 Befehle einfach überspringen !

  • 192.168.4.1/?name:o:meine_wiffi_ip:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariable, welche die IP-Adresse dese Wiffi-pump enthält.
  • 192.168.4.1/?name:1:zustand_Pumpe:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariable, welche den Schaltzustand der Zirkulationspumpe enthält.
  • 192.168.4.1/?name:2:meine_Temp_A:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariablen, welche die Temperatur des 1Wire-Sensors an D12 /A enthält.
  • 192.168.4.1/?name:3:meine_Temp_B:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariablen, welche die Temperatur des 1Wire-Sensors an D13 /B enthält.

Und bei der Homematic immer beachten, daß für die Namen der Systemvariablen nie Sonderzeichen außer dem Tiefstrich verwendet werden. Das gibt nur Ärger !!

Die Befehle des WIFFI-pump-2

Im WIFFI-pump-2 sind eine Reihe von Befehlen integriert, mit denen der WIFFI nach den eigenen individuellene Bedürfnissen eingestellt werden kann (… aber nicht muß!). Dazu sind 3 Webseiten vorhanden, die durch Anklicken der blauen Schrift-Buttons aufgerufen werden. Die Seite Normalmodus  zeigt die Messwerte , alle relevanten Statusinformationen und die möglichen Browser-Befehle.  Mit Anklicken des EIN/AUS-Buttons kann man die Zirkulationspumpe manuell dauerhaft schalten und mit Aktualisierung der Messwerte werden die Messwerte erneut ermittelt.

Folgende Befehle können aktuell per Browsereingabe verwendet werden (Achtung nie den abschließenden Doppelpunkt vergessen !) .

Die Internet-Schaltuhr

Seht parktisch ist eine integrierte Schaltuhr mit 10 Schaltzeiten, die sich automatisch mit der aktuellen Internetzeit setzt. Die Schaltuhr kann hilfreich sein, wenn man beispielsweise in der Heizung feste Zeiten für die Desinfektion eingestellt hat. An diesen festen Zeiten kann man dann automatisch auch die Zirkulationspumpe einschalten. Zwar könnte man das auch über die Homematic machen, aber das Gerät soll auch ohne Homematic komfortabel funktionieren. Die Anwendungsmöglichkeiten einer integrierten Schaltuhr sind sicher vielfältig und müssen nicht näher erläutert werden.

Mit der Webseite „Schaltzeiten“ können insgesamt 10 Schaltsequenzen gesetzt werden. Das folgende Bild zeigt die Einstellseite:

Gesetzt werden die Schaltzeiten mit dem time-befehl in der Adresszeile des Browsers. Will man beispielsweise mit der Schaltzeit 1 die Zirkulationspumpe am Samstag (Wochentag 7) um 7h15 bis 8h15 einschalten, dann erfolgt dies mit dem Befehl in der Adresszeile des Browsers::

<ip-wiffi>/?time:1:7:0715:0815:

Weitere Erklärungen ergeben sich sicher aus dem obigen Bild der Webseite.

Der Experten-Modus

Als dritte Webseite ist der Expertenmodus vorhanden. Normalerweise sind hier keine Veränderungen durchzuführen. Und man sollte dies auch nur dann tun, wenn man weiß was man da einstellt. Ansonsten kann das Gerät u.U. danach nicht mehr funktionieren. Veränderungen von Kennwerten sind mit dem param-Befehl möglich. Wenn man beispielsweise die Laufzeit der Zirkulationspumpe von den eingestellten 240sec auf 300sec vornehmen will, dann macht man das mit dem Befehl:  <IP-wiffi>/?param:0:300:

Details zur Erläuterung der Experten-Parameter und die Liste möglicher Befehle sind im Informationsblatt der aktuellen Firmware im runterladbaren ZIP-Archiv (siehe weiter unten).

Update der Firmware über WLAN

Ein Update des WIFFI erfolgt ohne Demontage bzw. Geräteöffnung komplett über das WLAN. Dabei ist der WIFFI im Heimnetz über WLAN eingeloggt und seine Webseite ist mit der vom Router vergebenen IP-Adresse aufrufbar. Hier ist die genaue Beschreibung der Vorgehensweise als pdf-Dokument zum Runterladen :  wiffi_update_anleitung22

Hinweis: Ab der Firmwareversion wiffi_pump2_60a  ist das Update deutlich einfacher über die eigene Update-Webseite des WIFFI durchzuführen !

und hier ist die aktuelle Firmware zum Download:

diese Version wird verwendet mit und ohne 64×48- Display:

wiffi_pump_47 mit/ohne 64×48 Display
Ab 10/2016 wird als ein etwas breiteres OLED-Display mit 128×64 Pixel verwendet. Die dafür entsprechend geänderte Firmware ist:

wiffi_pump_53a mit/ohne 128×64 Display   >> besser einstellbarer Schaltalgorithmus (auch bei langsameren  Temperatursteigerungen) , Help-Funktion erweitert, PWD und SSID jetzt auch mit Sonderzeichen möglich

wiffi_pump_57a mit/ohne 128×64 Display  >> PWD und SSID mit Leerzeichen, verbesserte 1Wire-Temperaturmessung,Temperaturen mit Korrekturmöglichkeit, Update mit/ohne Erhalt der Zugangsdaten und Parameter, Parameter für Urlaubsabschaltung

wiffi_pump_60a mit/ohne 128×64 Display  >> vereinfachtes Update , zusätzliche Helpseite

wiffi_pump_61 mit/ohne 128×64 Display  >> verbessertes Verhalten bei WLAN-Störungen, Komplett-Update notwendig (siehe Update Menue)

wiffi_pump_66 mit/ohne 128×64 Display  >> Fix für neue CCU2-Firmware 2.27.7: 8181-Request angepasst, damit systemvariablen aktualisiert werden

wiffi_pump_69 mit/ohne 128×64 Display  >> JSON-Format angepasst, Bitte beachten: param[20] entsprechend der vorhandenen Hardwareversion setzen !

Zum Updaten die heruntergeladenen Zip-Archive in ein temporäres Verzeichnis entpacken und zum Update nur die *.bin Datei verwenden, nicht den  Zip-File !!!

Update der Firmware über USB

Ein Update über USB ist etwas komplizierter als über WLAN.  Aber wenn beispielsweise ein neues WeMos-Modul verwendet werden soll, dann ist  ein Update über USB die einzige Lösung.

Hier die Anleitung dafür:

  1. Aktuelle Firmware runterladen, entpacken und bin-File wegspeichern
  2. Zuerst für den WeMos den notwendigen USB-Treiber installieren: windows 32&64bit
  3. USB-Kabelverbindung PC <>  WIFFI-pump herstellen und im Gerätemanager unter Anschlüsse (COM & LPT) nachschauen, welcher COM-Port aktiv ist
  4. Xtcom Util runterladen, entpacken und starten
  5. Fenster Tools(T) / Config Device öffnen, die aktive COM-Nummer und die Baudrate 115200 eingeben und dann Open.
  6. Danach Connect  und dann am WIFFI-pump den Prog-Taster gedrückt halten und währenddessen am WeMos kurz den Reset-Taster drücken. Wenn erfolgreich, dann kommt Meldung Connect with target OK
  7. Fenster API Test(A) /Flash Image Download öffnen und beim Image Path den Pfad des abgespeicherten bin-Files eingeben.
  8. Dann mit dem  Download Button den Download starten. Erfolgreicher Abschluss mit Operation Succeeded!
  9. Danach startet der WIFFI-pump. Wenn LED  im sec-Takt blinkt, dann Prog-Taster solange drücken bis Dauerleuchten.
  10. Danach startet der WIFFI-pump neu , warten bis die LED im 0,5sec-Takt blinkt, was den Hotspot-Modus signalisisiert
  11. Im Hotspot-Modus können jetzt auf IP 192.168.4.1 wie oben beschrieben die eigenen Zugangsdaten eingegeben werden.

Rückstellen in den Werkszustand

Manchmal kann es notwendig sein, die im EEPROM abgelegten Zugangsdaten für den heimischen WLAN-Router zu löschen und den WIFFI-pump in den Auslieferungszustand zu versetzen. Hierfür wird durch 2 sec-Drücken des PROG-Tasters zuerst in den  Hotspot-Modus geschaltet, was durch schnelles Blinken der roten LED angezeigt wird. Danach hält man den PROG-Taster für mehr als  10 sec gedrückt, was mit einer langsam blinkenden LED bestätigt wird, die dann in Dauerleuchten übergeht.  Jetzt sind alle Nutzerdaten gelöscht und mit Druck auf den RESET-Taster kann wieder neu gestartet werden.

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

Alternativ kann man das auch mit dem oben beschrieben factory-Befehl durchführen.

Schalten der Zirkulationspumpe mit der Homematic

Eigentlich braucht man die Zirkulationspumpe nicht von der CCU schalten, da sie ja vom WIFFI-pump-2 automatisch in Abhängigkeit von der Temperaturerhöhung am WW-Auslauf eingeschaltet wird.  Aber aus verschiedenen Gründen ist es dennoch sinnvoll, die Zirkulationspumpe zu bestimmten Zeiten einzuschalten. Beispielsweise wenn die Heizung zur Legionellendesinfektion zu einem bestimmten Zeitpunkt die Temperatur im WW-Speicher hochfährt, dann macht ein gleichzeitiges Spülen der Ringleitung durchaus Sinn. Oder wenn man morgens immer zu einer bestimmten Zeit duscht, dann will man nicht warten, bis nach Aufdrehen des Wasserhahnes die Zirkulationspumpe das warme Wasser erst ranbringt. In all diesen Fällen ist ein vorausschauendes zeitgesteuertes Einschalten absolut sinnvoll.

Das Einschalten erfolgt mit einem einfachen HM-Skript, das zum gewünschten Zeitpunkt die Pumpe eine bestimmte Zeit einschaltet.

HM_wiffi_prog

und hier ist das HM-Skript dazu, das in meinem Beispiel alle 15min zwischen 7h00 und 8h00 aufgerufen wird.

!hiermit wird die z_pump  für 300 sec eingeschaltet 
string befehl = "/?trigger:300:";   
string IP = dom.GetObject("wiffi_pump_ip").Value();  !Holt IP_adresse des WIFFI_wz
var send_data = "http://" + IP  + befehl; !Befehl zusammensetzen
 
WriteLine(send_data);
string stdout; string stderr;           !und Befehl ausgeben
system.Exec("wget -q -O - '"#send_data#"'", &stdout, &stderr);

Man kann auch einfach mit einem Browser dies ausprobieren, indem man folgenden Befehl eingibt:

<ip-wiffi>/?trigger:300:       Danach schaltet die Zirkulationspumpe für 300sec ein.

Natürlich kann man solch einen String auch von anderen Rechnern wie Rasberry und Co. abschicken. Somit ist der WIFFI-pump sehr zukunftssicher. Vielleicht mache ich dazu mal eine einfache App . Anregungen dazu nehme ich gerne entgegen!

Die Montage des NTC-Temperatursensors

Der Temperatursensor muß am vorlaufseitigen Ausgangsrohr des Wasserspeichers so nah angebracht werden, daß bei Zapfen von warmem Wasser möglichst schnell eine Temperaturerhöhung gemessen wird. Andererseits darf der Sensor nicht zu nah am Wasserspeicher sein, weil sonst die wasserseitige Wärmeausstrahlung das Rohr immer erwärmt. Mein Erfahrungswert für die optimale Leitungsentfernung zwischen Sensor und Speicherausgang ist  etwa 40cm bis 60cm; das hängt vom Leitungsquerschnitt und den räumlichen Gegebenheiten ab. Muß man halt etwas probieren!
Test: Wenn die Zirkulationspumpe längere Zeit nicht gelaufen ist, dann sollte der geplante Anbringungsort für den Sensor höchstens handwarm sein!
Folie8

Besonders wichtig für eine gute Funktion ist natürlich eine gut entlüftete Ringleitung. Wenn hier sich Luftblasen angesammelt haben, dann ist eine effektive Pumpfunktion nicht möglich. Besonders die Schwerkraftbremse muß einwandfrei funktionieren, damit bei abgeschalteter Zirkulationspumpe auch wirklich kein Wasser zirkuliert. Prüfen kann man das folgendermaßen:
Zirkulationspumpe stromlos machen und mindestens 2 Stunden den Kreislauf abkühlen lassen. wenn  danach der Rücklauf  kalt ist und der Vorlauf nur auf dem ersten Meter handwarm, dann ist keine natürliche Zirkulation da und die Schwerkraftbremse ist in Funktion.

Danach wird die Zirkulationspumpe eingeschaltet und die Zeit gemessen, bis das warme Wasser am Rücklauf angekommen ist. Wenn nach 2 bis 5 Minuten das warme Wasser im Rücklauf angekommen ist, dann scheint der hydraulische Pumpenkreis wohl in Ordnung zu sein!

Hinweise bei Funktionsproblemen

Ein ganz einfacher Funktionstest ist nun möglich, indem man den noch nicht montierten kalten NTC-Temperatursensor zwischen den Fingern einige Sekunden anwärmt. Dann muß sofort das Relais einschalten und nach etwa 4min die Zirkulationspumpe wieder abschalten. Wenn das so funktioniert, dann funktioniert der Wiffi-pump richtig!

Wenn es nicht funktioniert, dann sind nachfolgend einige mögliche Fehlerursachen aufgelistet:

  • Ist die Leitung für den NTC-Sensor nicht länger als 1 bis 2m und liegt möglichst nicht mit anderen Kabeln nah zusammen
  • Ist das Netzteil in Ordnung ? Oft neigen Billig-Netzteile zu Störungen.
  • Ist der NTC-Sensor an einem metallischen Rohr montiert ? Kunststoffrohre funktionieren nicht !
  • Hat der NTC-Sensor guten Wämekointakt mit dem Rohr am WW-Auslauf ?
  • Ist der Sensor auch nicht zu nah am WW-Auslauf positioniert, so daß bei  Erwärmung des WW_Speichers die Erwärmung bis in das WW-Auslaufrohr einwirkt.
  • Hat die Zirkulationspumpe eine sog. Schwerkraftbremse ? Bei modernen WW-Pumpen ist das Ventil in der Pumpe. Es gibt aber auch Rückschlagventile, um ein Zirkulation bei abgeschalteter Pumpe zu verhindern.
  • Wenn die Pumpe trotzdem zu häufig schaltet, dann kann in den Experteneinstellungen der Wert param[1] erhöht werden. Typischer Einstellbereich 4 (zu empfindlich)  bis 20 ( unempfindlich). Wenn param[11] vorhanden, dann diesen Wert nicht kleiner als param[1] einstellen.

Hier noch entsprechende Hinweise von der Help2-Seite des WIFFI-pump:

… wo gibt´s den Bausatz ?

Einen kompletten Bausatz des WIFFI-pump-2  kann man in meinem Webshop erwerben: 

Bausatz WIFFI-pump-2

Haftungs- und Sicherheitshinweise

Beim Nachbau müssen natürlich alle wichtigen einschlägigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit gefährlichen Spannungen  eingehalten werden. Fundierte theoretische und praktische Fachkenntnisse der Elektrotechnik und für den Umgang mit gefährlichen Spannungen sind unverzichtbar!!

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie ihr Leben und das Leben ihrer Mitmenschen! Darüberhinaus riskieren Sie erhebliche Sachschäden , welche durch Brand etc. hervorgerufen werden können ! Für alle Personen- und Sachschäden durch falsche Installation etc. ist nicht der Hersteller sondern nur der Betreiber verantwortlich.

Ich verweise hier unbedingt auf  die  „Sicherheitshinweise und Haftungsausschluss„-Seite dieses Blogs. Auch die notwendigen Eingriffe in das Heizungssystem dürfen nur von ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt werden. Es sind die geltenden Sicherheitsvorschriften und die DVGW-Richtlinien einzuhalten.

Fähigkeiten

Gepostet am

2. August 2016

38 Kommentare

  1. … hab ich nicht ausprobiert. Müßte aber funktionieren.
    Kannst Du gefahrlos ausprobieren und ggf. wieder zurückgehen.

  2. Hallo Eugen,
    kann ich das 66er Update (wobei das bin-File 68a heißt) auch mit der CCU2-Firmware 2.25.15 nutzen oder erst ab der 2.27.8 ?
    Gruß, Holger

  3. Hallo Eugen,
    das war es. Wie ich sehe hast Du den Hinweis schon ergänzt.
    Danke!

  4. Bei Deiner Hardwareversion muss der param[20] auf 1 gesetzt werden. Ist das der Fall ?

  5. … ich schau mir das an und melde mich.

  6. Hallo Eugen,
    ich habe eine Wiffi-Pump mit dem kleinen Display. Bei mir funktionieren die beiden neueren Firmwares nach wiffi_pump_61 mit/ohne 128×64 Display nicht mehr richtig. Diese zeigen im WebInterface zwar an, das die Pumpe sn/aus geschaltet ist, das Relay bleibt aber auf aus.
    Einen Hatdware defekt möchte ich ausschliessen, denn nach downgrade auf die wiffi_pump_61 mit/ohne 128×64 Display funktioniert es wieder.

  7. Das Problem mit dem iPhone kann ich nicht nachvollziehen, da ich nicht Apple nutze. Es muß aber mit den bei Apple verschärften Sicherheitseinstellungen des Browsers zusammenhängen.

  8. Hab ich grad schon gesehen. 😉
    Kein Problem. Du kannst ja nix dafür.
    Kannst du mein Problem mit dem Mobilen-Browser auch nach vollziehen?

  9. Du hast recht! Die neue CCU2-Firmware hat die Firewall verändert. Hab schon einen Post im Homematic-Forum dazu gemacht. Lösung ist noch nicht da!

  10. Hallo Eugen,

    ich setze schon seit längerem sehr erfolgreich deine Wiffi-Pump2 ein.
    Aber jetzt habe ich leider 1,5 Problemchen. 😉
    1. mit der CCU-Firmware 2.27.7 kommen leider die Meldungen und Messwerte nicht mehr in der Web-UI an. Ich denke das hängt mit den angepassten Sicherheitseinstellungen zusammen und muss in deiner Firmware korrigiert werden?! Oder muss die CCU-Firewall angepasst werden?

    2. Habe ich schon länger das Problemchen, dass die Seite der Wiffi-Pump2 nicht am iPhone angezeigt wird. Dort wird immer angezeigt, dass die Seite nicht angezeigt werden kann. Während sie aber am Laptop über das selbe WLAN wie am Handy, funktioniert.

    Vielen Dank im Voraus.
    Gruß Dennis

  11. Hallo Holger,
    wenn der Wiffi den Router nicht findet, dann versucht er das einige Zeit immer wieder bis er „entnervt“ aufgibt und danach die Einloggversuche in größeren Zeitabständen erfolgen.
    Du hast aber wahrscheinlich statt der Reset-Taste die Prog-Taste länger gedrückt. In diesem Fall geht der WIFFI erst in den Hotspot-Modus und einige Sekunden später macht er dann eine sog. Factory-Reset. Dann sind natürlich alle gespeicherten Daten weg, so wie es sein soll.
    Also schau mal, daß Du auch mit dem richtigen Taster resettest.

  12. Hallo Eugen,
    habe gestern meine wiffi-pump-2 Steuerung (FW 60a) in Betrieb genommen, der Aufbau und das Einrichten hat ziemlich problemlos geklappt. Habe dann die Steuerung an Bestimmungsort im Heizungskeller installiert. Dort ist der WLAN-Empfang nicht optimal, die Suche des WLAN-APs hat nicht funktioniert. Daraufhin bootet der wiffi permanent neu und auch nach dem Umsetzen des APs in die Nähe des wiffi wurde keine WLAN-Verbindung mehr hergestellt. Habe dann den reset-Taster gedrückt, auch danach kein Erfolg. Also den Prog-Schalter gedrückt und per Hotspot über die IP 192.168.4.1 angemeldet. Dann sind aber die WLAN AP SSID, die CCU-Systenvariablen usw. auf die Ausgangswerte zurückgesetzt.
    Meine Frage: ist es korrekt, dass das System permanent rebootet, wenn es keine WLAN-Verbindung aufbauen kann (das die Verbindung weg ist, kann ja immer mal passieren und davon sollten doch die eingestellten Werte nicht zurückgesetzt werden ?)
    Wenn ich übers Webinterface den reset-Befehl sende, wird das System rebootet, wenn ich den Reset-Taster drücke, aber anscheinend auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt – ist das so gewollt ?
    Ich habe jetzt erstmal einen zusätzlichen WLAN-AP im Keller installiert, das kostet aber zusätzlichen Strom.
    Beste Grüße
    Holger

  13. Hallo Eugen,

    kurze Frage zur Firmaware. Habe die WIFFI-pump-2 mit dem kleinen Display. Kann ich dort ebenfalls die Version 60a installieren?

    Wenn ja, dann ist nach meinem Empfinden, die Beschreibung etwas unglücklich gewählt. Denn die Beschreibung läßt vermuten, dass die Version für WIFFI-pump-2 ohne Display oder nur mit dem Display 128×64 geeignet ist.

    Wenn sie aber auch für das kleine Display geeignet ist, dann würde ich eine Beschreibung in der Form:
    – wiffi_pump_47 mit/ohne Display (nur 64×48)
    – wiffi_pump_60a mit/ohne Display (64*48 & 128×64)
    eindeutiger finden.

    Viele

    Jörg

  14. Hallo Mario,
    ja , das funktioniert! …steht direkt beim Update dabei.

  15. Servus mal ne frage mein WLAN Passwort hat Sonderzeichen drin @,! Usw. Ist es mittlerweile Möglichkeit das auch einzugeben?
    Bzw wird da irgend wann ein Update kommen ?

  16. Hallo Eugen,
    Danke Dir – war auch eher das Schwanken der Temperatur denn der absolutwert, das mich irritiert hat. Ich habe immer noch ein Kalibierungsproblem – auf Param1:5 springt die Pumpe ständig an, bei Param1:6 bleibt sie fast vollständig aus. Daher die Frage nach dem verrauschten Sensor. Ich teste jetzt mit param11: (momentan auf 8), mal schauen, ob es dann funktioniert. FW ist 53a.

    VG Timmo

  17. Die Temperaturmessung mit dem NTC soll eigentlich nur eine Grobanzeige für die Fehlererkennung der Pumpensteuerung sein. Bei den ersten Firmwareversionen wurde diese Temperatur deshalb erst gar nicht dargestellt. Auf mehrfachen Wunsch habe ich diesen Wert in der Webseite aufgeführt. Ein genaue absolute Messung ist mit dem analogen Eingang des Mikrocontrollers kaum möglich, weil bei der Aussendung des Datentelegramms manchmal Rückwirkungen auf den analogen Port entstehen. Dies führt zu dem „Rauschen“.

  18. Hallo Eugen,
    kurze Frage – es scheint, dass der Temperatursensor um etwa 1 Grad „rauscht“, also in sehr kurzer Zeit (15 sec) scheinbar zufällig hoch und runter geht. Das sogar bei laufender Zirkulationspumpe, wo eigentlich solche kurzen Schwankungen durch die konstante Strömung nicht wahrscheinlich sind.

    Hast Du Erfahrungen mit einem verrauschten Sensorsignal? Die Leitung ist original und etwa 50 cm lang, keine elektrischen Leitungen in der Nähe.

    Habe jetzt P1 auf 6, und P2 auf 9, mal schauen, ob die Ansprechrate dann noch ok ist.

    VG Timmo

Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Translate »