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WIFFI-pump-2… die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe mit Heizungsüberwachung

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WIFFI-pump-2… die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe mit Heizungsüberwachung
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Firmware-Update 01.11.2017:  Browser- und JSON-Zugriff schneller

Die Vorgeschichte

Ich verwende meine  intelligente Steuerung für die  Trinkwasser-Zirkulationspumpe schon seit Jahren. Dafür habe ich eine Lösung mit einem Mikrocontroller Attiny entwickelt , die sehr gut als preiswerte standalone-Lösung funktioniert. Mit einem zusätzlichen Aktor mit allerdings zusätzlichen Kosten ist die Steuerung auch in die Homematic-Hausautomation integrierbar. Diese Lösung wird als Bausatz in meinem Webshop angeboten, weil sie kostengünstig und einfach ist. Zirkulationspumpensteuerung Attiny

Das neue  WIFFI_pump-2  Konzept eröffnet aber viel mehr Möglichkeiten, die über die Funktionalität der „alten“ Zirkulationspumpen-Steuerung weit hinausgehen. Mit dem WIFFI-pump-2 wird wie bisher die intelligente Steuerung der WW-Zirkulationspumpe erreicht aber mit der jetzt verfügbaren WLAN-Anbindung ist ein Datenaustausch sowohl mit der Homematic als auch mit anderen Servern  einfach möglich. Darüberhinaus  lassen sich beim WIFFI-pump-2  zwei 1wire-Temperatursensoren anschließen , um beispielsweise  die Vor- und Rücklauftemperatur zu messen und an die Homematic zu übertragen. Zusätzlich ist sogar im Hutschienengehäuse ein lichtstarkes OLED-Minidisplay optional verfügbar. So kann man zusätzlich auch die Funktion der Heizung überwachen und mit diesen Informationen mit der Homematic  geeignete Aktionen auslösen. Der WIFFI-pump-2 löst das Vorläufermodell  WIFFI-pump ab.

Grundsätzliche Aspekte

Eine Warmwasser-Zirkulation ist ein in der Hausinstallation heute oft eingesetztes Komfortmerkmal, um an allen Zapfstellen im Haus nahezu sofort nach Aufdrehen des Wasserhahnes warmes Wasser verfügbar zu haben. Dazu verwendet man eine Ringleitung, in der eine kleine sog. Zirkulationspumpe  das warme Wasser dauernd oder nur zu bestimmmten Tagesabschnitten im Kreis pumpt. Im Hinblick auf Energieeinsparung kommt schnell der Gedanke auf, durch „intelligentere“ Steuerung das System zu verbessern.

Der erste Gedanke ist meist die Verringerung des Verbrauchs von elektrischer Leistung durch die Zirkulationspumpe. In einem typischen Einfamilienhaus hat die heute meist nur 5W. Das heißt im Dauerbetrieb verbraucht diese Pumpe übers Jahr ganze 44KWh, also mit 25ct/KWH macht das etwa 11€. Allerdings wird  meist eine Schaltuhr  verwendet, die vielleicht 12h schaltet und demnach die Verbrauchskosten auf 6€/Jahr halbiert. Für 6€/Jahr lohnt sich wohl keine  „intelligentere“ Steuerung als eine einfache Schaltuhr!

Also warum denn hier was machen??
Der Grund liegt darin, dass die eigentlichen Verluste nicht elektrisch sind, sondern die erheblichen Wärmverluste der Ringleitung. Dazu habe ich Messungen gemacht, die hier auf der Webseite nachgelesen werden können:

zirkulationspumpe-warmebedarfsgerecht-geschaltet

Das Ergebnis kann man mit wenigen Kennzahlen trendmässig beschreiben:

– Elektrische Verluste  der Zirkulationspumpe:  5W   >> Jahreskosten 11€
– Wärmeverluste  der Ringleitung ohne Schwerkraftzirkulation:  60W   >>  Jahreskosten 132€    (mit einem Absperrhahn im Rücklauf wurde die natürliche Zirkulation abgeschaltet )
– Wärmeverluste der Ringleitung mit Schwerkraftzirkulation: 128W   >>  Jahreskosten 282€ !!
– Wärmeverluste der Ringleitung mit 12h/Tag laufender Zirkulationspumpe : 562W   >>  Jahreskosten 616€ !!!

Ohne jetzt das nur als „Hausnummer“  zu wertende Ergebnis weiter im Einzelnen zu diskutieren, wird eines klar:

Eine intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe ist nicht wegen der elektrischen Energieeinsparung sinnvoll, sondern hauptsächlich wegen der damit möglichen Reduzierung der Verlustwärme !!

Das intelligentes Steuerungskonzept

Optimal ist danach, daß die Zirkulationspumpe auch nur dann läuft, wenn auch irgendwo im Haus warmes Wasser möglichst ohne Wärmeverzug gezapft werden soll. Dazu gehört erst mal eine Strategie, um den Nutzerwunsch nach warmem Wasser zu erkennen. Denkbar wäre  ein Bewegungssensor im Badezimmer oder ein  Geräuschmelder in den „Wasserräumen“. Aber oftmals geht man in diese Räume, ohne den Warmwasserhahn zu betätigen . Also doch vielleicht einen Taster in Wasserhahnnähe installieren, den man anstößt, wenn warmes Wasser benötigt wird ? Das widerspricht aber einer „intelligenten“ automatischen Bedienung!
Also vielleicht einen Sensor installieren, der den Durchfluss mißt? Zu teuer und das erfordert   einen geeigneten Sensor und einen Eingriff in die Installation… Nein, lieber nicht!

Die Lösung ist einfach und auch nicht neu: Am Vorlauf-Ausgang des Warmwasserspeichers wird einfach mit einem Temperatursensor die Temperatur gemessen. Wenn dann warmes Wasser gezapft wird, dann erhöht sich schlagartig dort die Temperatur. Diese Temperaturerhöhung wertet man mit einer Elektronik entsprechend aus und schaltet umgehend die Zirkulationspumpe ein. Diese schiebt nun das warme Wasser schnellstens in die Ringleitung, so dass bereits nach relativ kurzer Zeit  das warme Wasser an der Zapfstelle ist.  Und spätestens jetzt wird klar, daß hierfür eine Pumpe mit möglichst hoher Leistung viel besser geeignet wäre, als die heute mit Schaltuhr eingesetzten Kleinleistungs-Typen.

Abgeschaltet wird die Pumpe entweder nach 3 bis 4 Minuten ( wenn die Ringleitung gut und komplett durchspült ist) oder wenn im Rücklauf am Warmwasserspeicher die Temperatur angestiegen ist. Dazu würde allerdings noch ein zweiter Temperatursensor benötigt.

Nach mehreren Versuchen mit und ohne zweiten Temperatursensor im Rücklauf wurde die einfache Lösung mit nur einem Temperatursensor im Vorlauf praktisch umgesetzt. Die Vorteile mit einem zweiten Sensor wären nur sehr gering!

Die erste Steuerung war analog mit wenigen Bauelementen umgesetzt (siehe Link oben) und hat ein Jahr problemlos gelaufen. Allerdings hatten einige Nachbauer mit Bauteiltoleranzen der analogen Steuerung zu kämpfen, so daß der Wunsch nach einer robusteren digitalen Lösung aufkam, die zudem optional in meine Homematic-Haussteuerung gut integriert werden kann. Damit meine ich, daß die Homematic sowohl die Zirkulationspumpe einschalten kann, als auch bei selbsttätiger Einschaltung die Homematic über den Schaltzustand rückinformiert wird. (bidirektionale Einbindung).

Vielleicht wird der eine oder andere Leser die Frage stellen, warum denn nicht gleich die Zirkulationspumpe mit der Homematic steuern?
Die Antwort ist einfach, weil die aktuell verfügbaren Homematic-Temperatursensoren mit Aktualisierungsintervallen von 3 und mehr Minuten  viel zu langsam sind!

Technische Daten

Mit Verwendung des WeMos D1 mini Controllermoduls mit dem  hochintegrierten Wifi-Chip ESP8266 eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die kompakte Realisierung eines Steuerungsmoduls im praktischen Hutschienengehäuse. Dabei wird nicht nur die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe nach oben beschriebenen Steuerungsprinzip möglich sondern zusätzlich werden mit dem Modul auch zwei sog. 1wire-Temperatursensoren abgefragt, deren Meßsignal an die Homematic-CCU übertragen und auf einem optionalen OLED-Minidisplay angezeigt wird.

Hier die wesentlichen Eigenschaften des WIFFI-pump-2:

  • schnelle Temperaturmessung am Warmwasser (WW)-Ausgang mit NTC und …
  • Einschalten der Zirkulationspumpe in Abhängigkeit von der WW-Temperaturerhöhung
  • Einschalten mit integrierter Internet-Wochenzeitschaltuhr mit 10 Schaltzeiten
  • beliebiges Einschalten der Zirkulationspumpe auch von der Homematic-CCU direkt
  • zusätzliche Messung von zwei Heizungstemperaturen mit optionalen 1wire-Sensoren (z.B. Vorlauf- und Rücklauftemperatur )
  • optionales lichtstarkes OLED-Minidisplay zur Anzeige  der Temperaturen
  • kompaktes Hutschienengehäuse nur 2TE
  • einfache Einstellung auf eigenen Webseiten mit dem Browser
  • WLAN-Kommunikation mit dem heimischen Router
  • automatische Kommunikation mit  der Homematic-CCU  oder unabhängiger Standalone-Betrieb
  • Update über WLAN  (OTA) auch später im verbauten Zustand
  • JSON-Datentelegramm abrufbar für die Integration in andere Systeme der Hausautomation

Die elektronische Schaltung

Die gesamte Schaltung konnte auf einer so kleinen Platine realisiert werden, daß sie in ein 2TE Hutschienengehäuse paßt. Auf der einen Seite werden die 5V-Spannungsversorgung (externes 5V-Netzteil mit mindestens  0,5A)  an die Schraubklemmen geschaltet. Auf der anderen Netzspannungsseite ist der Einschaltkontakt für die Zirkulationspumpe verfügbar. Die Statusanzeige erfolgt mit einer LED, die im Betrieb durch ein Schraubklemmenloch erkennbar ist. Diese LED-Anzeige benötigt man nur zum Anlernen und oder zur Funktionskontrolle.

wiffi_pump2_13

Die gesamte Verschaltung des Moduls zeigt das folgende Bild. Der NTC-Temperaturfühler mißt die WW-Auslauftemperatur und schaltet bei schnellen Temperaturerhöhungen am WW-Auslauf das Relais zum Einschalten der Zirkulationspumpe. Danach bleibt die Zirkulationspumpe für etwa 4min eingeschaltet, damit das warme Wasser in der WW-Zirkulationsleitung verteilt wird. Die Einschaltzeit von 4min kann an die individuellen Bedürfnisse  im sog. Expertenmodus angepasst werden. Wie das geht, ist weiter unten beschrieben. Aber die gewählten 4min sind für typische Zirkulationsleitungen ein guter Wert. Darüberhinaus können wie im Bild dargestellt sog. 1wire Temperatursensoren angeschaltet werden, mit denen ohne Eichung eine recht genaue Temperaturmessung möglich ist. Ich verwende diese Sensoren für die Messung der Vorlauftemperatur im Kesselkreis und zur Messung der Vorlauftemperatur für die Fussbodenheizung (nach dem Mischer). Aber was man letztlich damit macht,  kann man flexibel nach eigenen Bedürfnissen anpassen.

Folie13

Wichtige Anmerkung zu den 1Wire-Temperatursensoren mit dem DS18B20:
Die Sensoren werden teilweise mit unterschiedlichen Farben der Anschlussdrähte geliefert. Ich kenne aktuell folgende Versionen:
– wie Bild oben :    SCHWARZ=gnd, BLAU=data, ROT=+3.3V
– oder alternativ :  GELB = gnd,  GRÜN = data, ROT = +3.3V
– oder alternativ:   SCHWARZ = gnd,   GELB = data,  ROT = +3.3V

Der Nachbau

Zum Nachbau des WIFFI-pump habe ich einen Bausatz zusammen gestellt, der auch weniger löterfahrenen Elektronikern den Nachbau möglich macht.  Beim WeMos  D1 mini Modul müssen nur die Buchsenleisten eingelötet werden. Die wenigen restlichen Bauteile lassen sich mit meiner Bauanleitung recht schnell zusammenbauen.

wiffi_pump2_8

Den Bausatz gibt es optional auch mit den zusätzlich verwendbaren  zwei  1wire-Temperatursenoren vom Typ DS18B20. Diese Sensoren sind schon fertig mit einem 1m Kabel konfektioniert, wobei der Sensor in einer Edelstahlhülse sitzt.

Darüberhinaus gibt es optional ein lichtstarkes OLED-Minidisplay, das auch nachträglich einfach hinzugefügt werden kann. Nur das Displaymodul aufstecken, die Software erkennt automatisch das Modul. Damit das auch alles sehr professionell aussieht gibt´s zum Display einen passenden Kunststoffrahmen und eine Blende im 3D-Druck für das Hutschienengehäuse dazu.

wiffi_pump2_1

Die Inbetriebnahme

Die Steuerung sollte in einem Installationsgehäuse an einem trockenen Platz in der Nähe der Heizung untergebracht sein. Leitungslängen für die Messsignale sollten möglichst nicht länger als 3m sein. Im Hinblick auf zuverlässige Funktion sind die Messleitungen aber so kurz wie möglich zu dimensionieren. Bei den Signaleitungen sollte man immer Netzleitungen und Signalleitungen getrennt verlegen. Dazu sind alle entsprechenden Sicherheitsregeln für den Umgang mit Netzspannungen unbedingt zu berücksichtigten.

Ohne entsprechende Fachkenntnisse muß die Installation unbedingt von Fachpersonal  durchgeführt werden. Siehe auch nochmal meine Warnhinweise hierzu: Warnhinweise

Anlernen und Einstellen des WIFFI-pump-2

Für die Einstellung des Moduls muß man nur zwei Taster  betätigen:

>> den Reset-Taster an der Seite des WeMos-Moduls

>>  den Prog-Taster auf der Platine

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

Im Werkszustand weiß der WIFFI-pump-2 noch nicht die Zugangsdaten des heimischen WLAN. Deshalb muß man zuerst diese Zugangsdaten einprogrammieren. Dazu braucht man ein Smartphone oder besser ein Notbook mit WLAN. Und das geht so:

>> Reset-Taster kurz drücken.

>> Nach etwa 12 sec beginnt die LED im 1sec-Takt zu blinken. Damit wird signalisiert, daß ein WLAN-Hotspot gesucht wird. Da aber noch die Zugangsdaten fehlen, macht der WIFFI-pump-2 das einige Zeit so und geht dann nach längstens nach 60sec wegen Erfolglosigkeit in den Standalone-Modus (sehr kurze Blitze im 1sec-Takt).

>>Will man aber seinen WIFFI-pump-2 an den heimischen Router anlernen , dann sollte man während der 60sec-Suchphase den Prog-Taster etwa 2sec drücken. Die LED quittiert das mit einem gleichmäßigen Blinken mit etwa 2Hz. Jetzt ist der WIFFI-pump-2 dauerhaft im sog. Hotspot-Modus. Damit stellt er einen eigenen Hotspot mit dem Namen (ssid)  wiffi auf der festen IP 192.168.4.1 zur Verfügung. Mit einem Smartphone oder besser mit einem Notebook kann man im WLAN-Modus nun mit diesem Hotspot eine gesicherte Verbindung herstellen. Das Passwort (pwd) ist wiffi1234.

>> Danach mit dem Browser die Webseite zur Einstellung  des WIFFI-pump-2  aufrufen. Diese Webseite hat die feste IP 192.168.4.1  Achtung, diese IP-Adresse hat nichts mit der späteren IP-Adresse  des WIFFI-pump-2 im Heimnetz zu tun! Also man ruft im Browser einfach folgende Adresse auf   192.168.4.1/?  und erhält als Antwort die Hotspot-Webseite des WIFFI:

>> Mit wenigen verfügbaren Befehlen kann der WIFFI-pump-2  nun an den eigenen Router und die CCU angelernt werden: (… und nie den Doppelpunkt am Ende des Befehls  vergessen!)

  • 192.168.4.1/?ssid:meineSSID:    setzt die SSID des Routers, die SSID muß weniger als 25 Zeichen haben und keine Sonderzeichen enthalten
  • 192.168.4.1/?pwd:meinPasswort:   setzt den Router WLAN-Netzwerkschlüssel   ( WPA2) , Restriktionen wie bei SSID
  • 192.168.4.1/?ccu:192.168.178.41:   setzt die Homematic CCU-IP, dafür muß die CCU eine feste IP haben. Einstellen im Router !!

>> Damit ist schon der WIFFI-pump-2 für das Heimnetz eingestellt und kann mit dem Reset-Taster neu gestartet werden. Wenn die Router-Zugangsdaten richtig eingegeben worden sind, dann müßte nach etwa 12 sec der Wiffi-pump-2 beginnen, sich beim Router einzuloggen (LED blinkt jede Sekunde).  Meist dauert das einige Sekunden, bis das Einloggen erfolgreich ist und die LED dies signalisiert, indem sie jede Sekunde einen Doppelblitz sendet. Jetzt ist der WIFFI-pump-2 im Heimnetz mit einer eigenen IP und dem Namen  wiffi_pump.local  registriert. Welche IP das genau ist, das kann man im Router nachsehen.

>> An dem regelmässigen LED-Blitz kann man die Verbindungssituation erkennen:

  • sehr kurze und schwache regelmässige Blitze im 1sec-Takt: keine WLAN-Verbindung, stand-alone Betrieb!
  • helle regelmässige Blitze im 1sec-Takt: WLAN-Verbindung hergestellt. Aber keine CCU-Verbindung vorhanden!
  • helle regelmässige Doppelblitze  im 1sec-Takt: WLAN und CCU-Verbindung vorhanden!
  • helle regelmässige Blitze im 0,5sec-Takt: im Hotspot-Modus

Wichtig: Die Funktion der temperaturabhängigen Steuerung der Zirkulationpumpe funktioniert völlig unabhängig davon, ob WLAN-Verbindung da ist oder nicht! Ein Stand Alone Betrieb ist immer gewärleistet, auch wenn die CCU oder die WLAN-Verbindung ausfällt!

>> Jetzt läßt sich die Webseite des WIFFI-pump-2 mit jedem beliebigen Browser anzeigen. Man gibt in die Adresszeile einfach nur die IP oder den Namen ein:
http://<ip-wiffi>   oder einfach wiffi_pump.local. Das folgende Bild zeigt das Ergebnis.

Dabei ist zu beachten, daß die Messwerte nur beim Aktualisieren der Webseite oder Bedienen des Buttons „Aktualisierung Messwerte“ auch aktuell sind; eine permanente Aktualisierung der Anzeige erfolgt wegen Minimierung des Datenverkehrs nicht!

Einstellen der CCU

Damit  die Sensordaten und die Zustandsinformationen des Wiffi-pump-2 automatisch an korrespondierende Systemvariable in der Homematic-CCU geschickt werden, müssen einerseits in der CCU entsprechende Systemvariablen festgelegt werden und andererseits müssen die individuellen Namen dieser Systemvariablen auch  im Wiffi-pump-2 gespeichert werden. Das Anlernen des WIFFI-pump-2 an die CCU erfolgt also ganz einfach, indem man in der CCU die folgenden vier  Systemvariablen definiert:

>> wiffi_pump_ip  vom Typ Zeichenkette

>> wiffi_pump  vom Typ Logikwert , Werte EIN und AUS

>> wiffi_ww_temp  vom Typ Zahl, Maßeinheit °C    ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung der Temperatur im WW-Speicher; kann natürlich individuell geändert werden! )

>> wiffi_vorlauftemp  vom Typ Zahl, Maßeinheit°C  ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung derVorlauftemperatur der Heizung; kann natürlich individuell geändert werden! )

Eine funktionierende Kommunikation zwischen dem Wiffi-pump und der CCU erfordert absolut  gleiche Benamung der Systemvariablen in der CCU und im Wiffi-pump!

Wenn notwendig kann man mit dem name-Befehl  die HM-Systemvariablen auch mit eigenen Namen versehen . Standardmässig sind die oben im Bild gezeigten Systemvariablen benannt worden. Im ersten Schritt sollte man erst mal die von mir verwendeten Namen verwenden und kann dann die Erläuterung der nächsten 4 Befehle einfach überspringen !

  • 192.168.4.1/?name:o:meine_wiffi_ip:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariable, welche die IP-Adresse dese Wiffi-pump enthält.
  • 192.168.4.1/?name:1:zustand_Pumpe:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariable, welche den Schaltzustand der Zirkulationspumpe enthält.
  • 192.168.4.1/?name:2:meine_Temp_A:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariablen, welche die Temperatur des 1Wire-Sensors an D12 /A enthält.
  • 192.168.4.1/?name:3:meine_Temp_B:   setzt den individuellen Namenskürzel für die  entsprechenden HM-Systemvariablen, welche die Temperatur des 1Wire-Sensors an D13 /B enthält.

Und bei der Homematic immer beachten, daß für die Namen der Systemvariablen nie Sonderzeichen außer dem Tiefstrich verwendet werden. Das gibt nur Ärger !!

Die Befehle des WIFFI-pump-2

Im WIFFI-pump-2 sind eine Reihe von Befehlen integriert, mit denen der WIFFI nach den eigenen individuellene Bedürfnissen eingestellt werden kann (… aber nicht muß!). Dazu sind 3 Webseiten vorhanden, die durch Anklicken der blauen Schrift-Buttons aufgerufen werden. Die Seite Normalmodus  zeigt die Messwerte , alle relevanten Statusinformationen und die möglichen Browser-Befehle.  Mit Anklicken des EIN/AUS-Buttons kann man die Zirkulationspumpe manuell dauerhaft schalten und mit Aktualisierung der Messwerte werden die Messwerte erneut ermittelt.

Folgende Befehle können aktuell per Browsereingabe verwendet werden (Achtung nie den abschließenden Doppelpunkt vergessen !) .

Die Internet-Schaltuhr

Seht parktisch ist eine integrierte Schaltuhr mit 10 Schaltzeiten, die sich automatisch mit der aktuellen Internetzeit setzt. Die Schaltuhr kann hilfreich sein, wenn man beispielsweise in der Heizung feste Zeiten für die Desinfektion eingestellt hat. An diesen festen Zeiten kann man dann automatisch auch die Zirkulationspumpe einschalten. Zwar könnte man das auch über die Homematic machen, aber das Gerät soll auch ohne Homematic komfortabel funktionieren. Die Anwendungsmöglichkeiten einer integrierten Schaltuhr sind sicher vielfältig und müssen nicht näher erläutert werden.

Mit der Webseite „Schaltzeiten“ können insgesamt 10 Schaltsequenzen gesetzt werden. Das folgende Bild zeigt die Einstellseite:

Gesetzt werden die Schaltzeiten mit dem time-befehl in der Adresszeile des Browsers. Will man beispielsweise mit der Schaltzeit 1 die Zirkulationspumpe am Samstag (Wochentag 7) um 7h15 bis 8h15 einschalten, dann erfolgt dies mit dem Befehl in der Adresszeile des Browsers::

<ip-wiffi>/?time:1:7:0715:0815:

Weitere Erklärungen ergeben sich sicher aus dem obigen Bild der Webseite.

Der Experten-Modus

Als dritte Webseite ist der Expertenmodus vorhanden. Normalerweise sind hier keine Veränderungen durchzuführen. Und man sollte dies auch nur dann tun, wenn man weiß was man da einstellt. Ansonsten kann das Gerät u.U. danach nicht mehr funktionieren. Veränderungen von Kennwerten sind mit dem param-Befehl möglich. Wenn man beispielsweise die Laufzeit der Zirkulationspumpe von den eingestellten 240sec auf 300sec vornehmen will, dann macht man das mit dem Befehl:  <IP-wiffi>/?param:0:300:

Details zur Erläuterung der Experten-Parameter und die Liste möglicher Befehle sind im Informationsblatt der aktuellen Firmware im runterladbaren ZIP-Archiv (siehe weiter unten).

Update der Firmware über WLAN

Ein Update des WIFFI erfolgt ohne Demontage bzw. Geräteöffnung komplett über das WLAN. Dabei ist der WIFFI im Heimnetz über WLAN eingeloggt und seine Webseite ist mit der vom Router vergebenen IP-Adresse aufrufbar. Hier ist für die ersten Versionen die genaue Beschreibung der Vorgehensweise als pdf-Dokument zum Runterladen :  wiffi_update_anleitung22

Ab der Firmwareversion wiffi_pump2_60a  ist das Update deutlich einfacher über die eigene Update-Webseite des WIFFI durchzuführen !
Im folgenden wird am Beispiel des WEATHERMAN das auch beim WIFFI-pump angewendete  Verfahren gezeigt:

Ein Update des WIFFI-pump kann ohne Demontage bzw. Geräteöffnung komplett über das WLAN erfolgen. Dabei ist der WIFFI-pump vorher im Heimnetz über WLAN eingeloggt und seine Webseite ist mit der vom Router vergebenen IP-Adresse aufrufbar.

Aktuelles Update Zip-Archiv von der Webseite stall.biz runterladen und den *.bin File entpacken und auf dem PC speichern. Achtung nicht das Zip-Archiv zum Update verwenden, das beschädigt u.U. den WIFFI-pump.

Die Update-Seite des WIFFI-pump aufrufen (siehe nächstes Bild). Dort werden zwei Alternativen eines Updates angeboten: das Komplett-Update nur wenn das beim Update-File ausdrücklich angemerkt ist und das normalerweise verwendete Teil-Update.

Das Teil-Update über den Link Teil-Update auslösen und mindestens 15sec warten und erst dann den Link Update-Explorer betätigen.

Nach kurzer Zeit öffnet sich der Browser mit der Möglichkeit per „Durchsuchen“ den neuen update *.bin File einzugeben und dann mit dem Update-Button den Vorgang zu starten:


Nach einigen Sekunden wird ein erfolgreiches Update bestätigt und der WEATHERMAN neu mit der upgedateten Firmware gestartet:

.

… und hier ist die aktuelle Firmware zum Download:

diese Versionen  werden alle mit und ohne 64×48- Display verwendet:

wiffi_pump_47 mit/ohne 64×48 Display
Ab 10/2016 wird als ein etwas breiteres OLED-Display mit 128×64 Pixel verwendet. Die dafür entsprechend geänderte Firmware ist:

wiffi_pump_53a mit/ohne 128×64 Display   >> besser einstellbarer Schaltalgorithmus (auch bei langsameren  Temperatursteigerungen) , Help-Funktion erweitert, PWD und SSID jetzt auch mit Sonderzeichen möglich

wiffi_pump_57a mit/ohne 128×64 Display  >> PWD und SSID mit Leerzeichen, verbesserte 1Wire-Temperaturmessung,Temperaturen mit Korrekturmöglichkeit, Update mit/ohne Erhalt der Zugangsdaten und Parameter, Parameter für Urlaubsabschaltung

wiffi_pump_60a mit/ohne 128×64 Display  >> vereinfachtes Update , zusätzliche Helpseite

wiffi_pump_61 mit/ohne 128×64 Display  >> verbessertes Verhalten bei WLAN-Störungen, Komplett-Update notwendig (siehe Update Menue)

wiffi_pump_66 mit/ohne 128×64 Display  >> Fix für neue CCU2-Firmware 2.27.7: 8181-Request angepasst, damit systemvariablen aktualisiert werden

wiffi_pump_69 mit/ohne 128×64 Display  >> JSON-Format angepasst, Bitte beachten: param[20] entsprechend der vorhandenen Hardwareversion setzen !

wiffi_pump_71 mit/ohne 128×64 Display  >> Die 1Wire-Eingänge können optional (param[21] einstellen!) auch als Tastereingänge verwendet werden. Taster über 330Ohm nach Ground! Die Taster schalten die Pumpe für die normale Pumpenzeit ein. Alternativ kann anstelle eines Tasters auch ein Bewegungsmelder etc. mit Open-Kollektor-Ausgang verwendet werden.

wiffi_pump_72 mit/ohne 128×64 Display  >> JSON-Telegramm korrigiert

01.11.2017 wiffi_pump_78 mit/ohne 128×64 Display  >> schnellere Browserreaktion, schnelle zyklische JSON-Komplett-Datenabfrage (>8sec) möglich (wichtig für IObroker, MQTT, etc),

Zum Updaten die heruntergeladenen Zip-Archive in ein temporäres Verzeichnis entpacken und zum Update nur die *.bin Datei verwenden, nicht den  Zip-File !!!

Update der Firmware über USB

Ein Update über USB ist etwas komplizierter als über WLAN.  Aber wenn beispielsweise ein neues WeMos-Modul verwendet werden soll, dann ist  ein Update über USB die einzige Lösung.

Hier die Anleitung dafür:

  1. Aktuelle Firmware runterladen, entpacken und bin-File wegspeichern
  2. Zuerst für den WeMos den notwendigen USB-Treiber installieren: windows 32&64bit
  3. USB-Kabelverbindung PC <>  WIFFI-pump herstellen und im Gerätemanager unter Anschlüsse (COM & LPT) nachschauen, welcher COM-Port aktiv ist
  4. Xtcom Util runterladen, entpacken und starten
  5. Fenster Tools(T) / Config Device öffnen, die aktive COM-Nummer und die Baudrate 115200 eingeben und dann Open.
  6. Danach Connect  und dann am WIFFI-pump den Prog-Taster gedrückt halten und währenddessen am WeMos kurz den Reset-Taster drücken. Wenn erfolgreich, dann kommt Meldung Connect with target OK
  7. Fenster API Test(A) /Flash Image Download öffnen und beim Image Path den Pfad des abgespeicherten bin-Files eingeben.
  8. Dann mit dem  Download Button den Download starten. Erfolgreicher Abschluss mit Operation Succeeded!
  9. Danach startet der WIFFI-pump. Wenn LED  im sec-Takt blinkt, dann Prog-Taster solange drücken bis Dauerleuchten.
  10. Danach startet der WIFFI-pump neu , warten bis die LED im 0,5sec-Takt blinkt, was den Hotspot-Modus signalisisiert
  11. Im Hotspot-Modus können jetzt auf IP 192.168.4.1 wie oben beschrieben die eigenen Zugangsdaten eingegeben werden.

Rückstellen in den Werkszustand

Manchmal kann es notwendig sein, die im EEPROM abgelegten Zugangsdaten für den heimischen WLAN-Router zu löschen und den WIFFI-pump in den Auslieferungszustand zu versetzen. Hierfür wird durch 2 sec-Drücken des PROG-Tasters zuerst in den  Hotspot-Modus geschaltet, was durch schnelles Blinken der roten LED angezeigt wird. Danach hält man den PROG-Taster für mehr als  10 sec gedrückt, was mit einer langsam blinkenden LED bestätigt wird, die dann in Dauerleuchten übergeht.  Jetzt sind alle Nutzerdaten gelöscht und mit Druck auf den RESET-Taster kann wieder neu gestartet werden.

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

Alternativ kann man das auch mit dem oben beschrieben factory-Befehl durchführen.

Schalten der Zirkulationspumpe mit der Homematic

Eigentlich braucht man die Zirkulationspumpe nicht von der CCU schalten, da sie ja vom WIFFI-pump-2 automatisch in Abhängigkeit von der Temperaturerhöhung am WW-Auslauf eingeschaltet wird.  Aber aus verschiedenen Gründen ist es dennoch sinnvoll, die Zirkulationspumpe zu bestimmten Zeiten einzuschalten. Beispielsweise wenn die Heizung zur Legionellendesinfektion zu einem bestimmten Zeitpunkt die Temperatur im WW-Speicher hochfährt, dann macht ein gleichzeitiges Spülen der Ringleitung durchaus Sinn. Oder wenn man morgens immer zu einer bestimmten Zeit duscht, dann will man nicht warten, bis nach Aufdrehen des Wasserhahnes die Zirkulationspumpe das warme Wasser erst ranbringt. In all diesen Fällen ist ein vorausschauendes zeitgesteuertes Einschalten absolut sinnvoll.

Das Einschalten erfolgt mit einem einfachen HM-Skript, das zum gewünschten Zeitpunkt die Pumpe eine bestimmte Zeit einschaltet.

HM_wiffi_prog

und hier ist das HM-Skript dazu, das in meinem Beispiel alle 15min zwischen 7h00 und 8h00 aufgerufen wird.

!hiermit wird die z_pump  für 300 sec eingeschaltet 
string befehl = "/?trigger:300:";   
string IP = dom.GetObject("wiffi_pump_ip").Value();  !Holt IP_adresse des WIFFI_wz
var send_data = "http://" + IP  + befehl; !Befehl zusammensetzen
 
WriteLine(send_data);
string stdout; string stderr;           !und Befehl ausgeben
system.Exec("wget -q -O - '"#send_data#"'", &stdout, &stderr);

Man kann auch einfach mit einem Browser dies ausprobieren, indem man folgenden Befehl eingibt:

<ip-wiffi>/?trigger:300:       Danach schaltet die Zirkulationspumpe für 300sec ein.

Natürlich kann man solch einen String auch von anderen Rechnern wie Rasberry und Co. abschicken. Somit ist der WIFFI-pump sehr zukunftssicher. Vielleicht mache ich dazu mal eine einfache App . Anregungen dazu nehme ich gerne entgegen!

Die Montage des NTC-Temperatursensors

Der Temperatursensor muß am vorlaufseitigen Ausgangsrohr des Wasserspeichers so nah angebracht werden, daß bei Zapfen von warmem Wasser möglichst schnell eine Temperaturerhöhung gemessen wird. Andererseits darf der Sensor nicht zu nah am Wasserspeicher sein, weil sonst die wasserseitige Wärmeausstrahlung das Rohr immer erwärmt. Mein Erfahrungswert für die optimale Leitungsentfernung zwischen Sensor und Speicherausgang ist  etwa 40cm bis 60cm; das hängt vom Leitungsquerschnitt und den räumlichen Gegebenheiten ab. Muß man halt etwas probieren!
Test: Wenn die Zirkulationspumpe längere Zeit nicht gelaufen ist, dann sollte der geplante Anbringungsort für den Sensor höchstens handwarm sein!
Folie8

Besonders wichtig für eine gute Funktion ist natürlich eine gut entlüftete Ringleitung. Wenn hier sich Luftblasen angesammelt haben, dann ist eine effektive Pumpfunktion nicht möglich. Besonders die Schwerkraftbremse muß einwandfrei funktionieren, damit bei abgeschalteter Zirkulationspumpe auch wirklich kein Wasser zirkuliert. Prüfen kann man das folgendermaßen:
Zirkulationspumpe stromlos machen und mindestens 2 Stunden den Kreislauf abkühlen lassen. wenn  danach der Rücklauf  kalt ist und der Vorlauf nur auf dem ersten Meter handwarm, dann ist keine natürliche Zirkulation da und die Schwerkraftbremse ist in Funktion.

Danach wird die Zirkulationspumpe eingeschaltet und die Zeit gemessen, bis das warme Wasser am Rücklauf angekommen ist. Wenn nach 2 bis 5 Minuten das warme Wasser im Rücklauf angekommen ist, dann scheint der hydraulische Pumpenkreis wohl in Ordnung zu sein!

Hinweise bei Funktionsproblemen

Ein ganz einfacher Funktionstest ist nun möglich, indem man den noch nicht montierten kalten NTC-Temperatursensor zwischen den Fingern einige Sekunden anwärmt. Dann muß sofort das Relais einschalten und nach etwa 4min die Zirkulationspumpe wieder abschalten. Wenn das so funktioniert, dann funktioniert der Wiffi-pump richtig!

Wenn es nicht funktioniert, dann sind nachfolgend einige mögliche Fehlerursachen aufgelistet:

  • Ist die Leitung für den NTC-Sensor nicht länger als 1 bis 2m und liegt möglichst nicht mit anderen Kabeln nah zusammen
  • Ist das Netzteil in Ordnung ? Oft neigen Billig-Netzteile zu Störungen.
  • Ist der NTC-Sensor an einem metallischen Rohr montiert ? Kunststoffrohre funktionieren nicht !
  • Hat der NTC-Sensor guten Wämekointakt mit dem Rohr am WW-Auslauf ?
  • Ist der Sensor auch nicht zu nah am WW-Auslauf positioniert, so daß bei  Erwärmung des WW_Speichers die Erwärmung bis in das WW-Auslaufrohr einwirkt.
  • Hat die Zirkulationspumpe eine sog. Schwerkraftbremse ? Bei modernen WW-Pumpen ist das Ventil in der Pumpe. Es gibt aber auch Rückschlagventile, um ein Zirkulation bei abgeschalteter Pumpe zu verhindern.
  • Wenn die Pumpe trotzdem zu häufig schaltet, dann kann in den Experteneinstellungen der Wert param[1] erhöht werden. Typischer Einstellbereich 4 (zu empfindlich)  bis 20 ( unempfindlich). Wenn param[11] vorhanden, dann diesen Wert nicht kleiner als param[1] einstellen.

Hier noch entsprechende Hinweise von der Help2-Seite des WIFFI-pump:

… wo gibt´s den Bausatz ?

Einen kompletten Bausatz des WIFFI-pump-2  kann man in meinem Webshop erwerben: 

Bausatz WIFFI-pump-2

Haftungs- und Sicherheitshinweise

Beim Nachbau müssen natürlich alle wichtigen einschlägigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit gefährlichen Spannungen  eingehalten werden. Fundierte theoretische und praktische Fachkenntnisse der Elektrotechnik und für den Umgang mit gefährlichen Spannungen sind unverzichtbar!!

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie ihr Leben und das Leben ihrer Mitmenschen! Darüberhinaus riskieren Sie erhebliche Sachschäden , welche durch Brand etc. hervorgerufen werden können ! Für alle Personen- und Sachschäden durch falsche Installation etc. ist nicht der Hersteller sondern nur der Betreiber verantwortlich.

Ich verweise hier unbedingt auf  die  „Sicherheitshinweise und Haftungsausschluss„-Seite dieses Blogs. Auch die notwendigen Eingriffe in das Heizungssystem dürfen nur von ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt werden. Es sind die geltenden Sicherheitsvorschriften und die DVGW-Richtlinien einzuhalten.

Fähigkeiten

Gepostet am

2. August 2016

56 Kommentare

  1. Hallo, ist es möglich, der Wiffi eine feste IP zu geben?
    Dann wäre es auch schön, wenn die Zeitschaltuhr auch unabhängig vom Internet funktioniert.
    Leider funktioniert die Wiffi Zirkulationssteuerung bei mir nicht sehr gut. Habe auch schon verschiedene Positionen ausprobiert.

  2. Ich wollte zuerst nur die Funktion testen ob es für meine Anwendung ok ist, deshalb hatte ich jungfräuliches Wemos genommen und die Firmware 78 und danach auch 72 geflasht.
    Wie gesagt: AP Verbindung zu 192.168.4.1 funktionierte auch in beiden Versionen, was aber nicht funktionierte, Verbindung zu meinem WiFi obwohl die zugangsdaten korrekt übernommen wurden. Nach dem reset gingen auch die WiFi Einstellungen verloren – bzw. wurden nicht gespeichert.
    Als Problemlösung ergab sich folgendes Vorgehen: zuerst die 60a FW flashen, WiFi Einstellungen vornehmen, Reset, Ergebnis Ok Verbindung zu WLan funktioniert.
    Danach flashen der FW 78 und die WiFi Einstellungen bleiben gespeichert.
    Jetzt kann der Test beginnen.

    DANKE!

  3. Um eine qualifizierte Antwort zu geben , wollte ich nach Deiner Hardware-Version schauen. Wann hast Du den WIFFI-pump gekauft ??

  4. Hallo,
    Ich habe erstmal ohne weitere Verdrahtung nur das Wemos-Modul mit der 72 Firmware geflasht, danach erreiche ich auch die AP Modus Seite.
    Nach erfolgreichem eingeben der SSID und pwd, werden die daten übernommen auch in der seriellen Console sichtbar,
    Leider nach dem Restart sind die Wlan daten nicht mehr vorhanden. Und immer wieder das gleiche, so kann ich nicht über mein Wlannetz weitere Einstellungen vornehmen.

    Woran kann es liegen, in SSID habe ich ein Bindestrich, aber denke Sonderzeichen sind mittlerweile erlaubt

  5. Möglich ist alles, aber für so eine individuelle Spezialität ändere ich nicht die Firmware.

  6. Hallo,
    ich würde gerne wissen ob es möglich wäre den Trigger Befehl so zu programmieren, das dieser nicht die Oberfläche der Webseite anzeigt, wenn ich ihn per Browser absetze. Meine Vorstellung wäre per Handy eine Zirkulation für 15 min zu starten ohne das jemand auf die Einstellungen zugriff hat.
    Mfg
    David

  7. Hallo Robert,

    das geht auch mit einem HTTPMOD, der zyklisch das JSON-Telegramm auswertet. Wenn’s interessiert, schicke ich Dir die Definition. War etwas fummelig, funktioniert aber stabil (mal schauen, was die neue FW hier kann)
    VG Timmo

  8. Hallo Eugen,
    danke für die Antwort, habe den Bausatz bestellt, mal sehen ob ich mit besagtem Script bzw. dem ebenfalls erwähnten Modul klarkomme 😉
    Grüße
    Robert

  9. Ich kann Dir da leider nicht helfen, da ich weder FHEM noch IObroker nutze. Ich weiß aber, daß im IObroker-Forum eine Anpassung für den WIFFI-wz gemacht worden ist. Das kann man als Vorlage nutzen.

  10. Hallo,
    nach gefühlt endloser Suche glaube ich endlich gefunden zu haben was ich mir vorstelle.
    Leider verwende ich keine CCU, sondern FHEM.
    Im Fhem-Forum gibt es schon einige Anfragen zur Anbindung aber leider noch keine Lösung.
    Wie es scheint, benötigt man für Fhem ein Modul, oder geht es auch ohne?
    Würde mich über eine Anleitung zur Einbindung in Fhem sehr freuen.
    Alternativ würde ich mich auch über eine Anleitung zur Einbindung in iobroker freuen.

    Grüße

  11. Hallo,

    ich hätte mal eine Frage. Ist es möglich die Einschaltzeiten der Pumpe irgendwie zu protokollieren und auszuwerten auch ohne Homematic.
    Ich würde gerne in einem Zeitraum von einer Woche sehen können wann und wie oft die Punkte eingeschaltet wurde. Gibt es da eine Möglichkeit?

    Danke!

    Gruß
    Andi

  12. So Schnell!? Super !!! Danke !!! 😉

    Gruß Detlef

  13. Hallo Detlef,
    eine entsprechend geänderte Firmware steht zum Download zur Verfügung. Anstelle eines oder beider 1Wire-Temperatureingänge können Taster möglichst über 330 Ohm an Gnd verwendet werden. Umgeschaltet wird die Betriebsart mit param[21].
    Viel Erfolg!

  14. Hallo eugen,

    leider ist der Einsatz von Homematic dafür bei mir, aus Gründen auf die ich nicht weiter eingehen möchte, nicht möglich.
    Wäre es nicht denkbar die beiden Eingänge D12/A u. D13/B (entspr. d. Schema) per Weboberfläche entsprechend parametrisch frei konfigurierbar zu machen? Also mit entsprechendem Parameter (Eingangssignaltyp o.ä.) als Eingang für 1-wire-Temperatursensor oder als digitalen Taster-Eingang oder vielleicht für noch etwas anders zu definieren. Dies würde die Steuerung nochmals erheblich vielseitiger machen und das Produkt an sich aufwerten! Zumal dies doch sicher nur Änderungen an der Software bedarf also keine grundlegenden Hardwareänderungen mehr!? Ist nur so eine Idee 😉

    Gruß Detlef

  15. Theoretisch kann man jede Software ändern, ist halt Arbeit! Zudem darf die Zuleitung möglichst nicht länger als 3m sein, sonst besteht insbesondere bei Gewitter etc. die Gefahr von Überspannungen.

    Aber Du kannst doch die Zirkulation mit dem WIFFI-pump über die Homematic mit einem HM-Taster steuern. Siehe Kapitel: Schalten der Zirkulationspumpe mit der Homematic

  16. Hallo,

    besteht die Möglichkeit beim WIFFI-pump-2 einen Taster-Eingang zu integrieren bzw. per Firmware einen der 1-wire-Temperatursensoreingänge für einen solchen Taster-Eingang zu nutzen? Hintergrund ist der, dass WIFFI-pump-2 an sich meinen Vorstellungen für meine Zirkulationssteuerung entspricht, ich aber dringend einen Eingang für einen per Taster-Signal auszulösenden manuellen Start der Zirkulationspumpe benötige. Also analog wie bei der ersten Version: „Trinkwasser-Zirkulationspumpe intelligent geschaltet mit oder ohne Homematic-Anbindung“

    Gruß Detlef

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