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WIFFI-pump… die Zirkulationspumpensteuerung mit Heizungsüberwachung

WIFFI-pump… die Zirkulationspumpensteuerung mit Heizungsüberwachung
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Firmware-Update 25.02.2017:
verbesserte Onewire-Temperaturmessung und WLAN-Anbindung

Dies ist eine Neufassung des Artikels: alter Beitrag Wiffi-pump

Vorgeschichte

Ich verwende eine  intelligente Steuerung für die  Trinkwasser-Zirkulationspumpe schon seit Jahren. Dafür habe ich eine Lösung mit einem Mikrocontroller Attiny entwickelt , die sehr gut als standalone-Lösung funktioniert. Mit einem zusätzlichen Aktor mit allerdings zusätzlichen Kosten ist die Steuerung auch in die Homematic-Hausautomation integrierbar. Diese Lösung wird als Bausatz in meinem Webshop auch weiterhin angeboten, weil sie kostengünstig und einfach ist. Zirkulationspumpensteuerung Attiny

Das neue  WIFFI Konzept ( WIFFI-wz … der Wohnzimmersensor )  eröffnet aber viel mehr Möglichkeiten, die über die Funktionalität der „alten“ Zirkulationspumpen-Steuerung hinausgehen. Mit dem WIFFI-pump wird wie bisher die intelligente Steuerung der WW-Zirkulationspumpe erreicht aber mit der jetzt verfügbaren WLAN-Anbindung ist ein Datenaustausch sowohl mit der Homematic als auch mit anderen Servern  einfach möglich. Darüberhinaus  lassen sich beim WIFFI-pump  zwei 1wire-Temperatursensoren anschließen , um beispielsweise  die Vor- und Rücklauftemperatur zu messen und an die Homematic zu übertragen. So kann man zusätzlich auch die Funktion der Heizung überwachen und mit diesen Informationen mit der Homematic  geeignete Aktionen auslösen.

Grundsätzliche Aspekte

Eine Warmwasser-Zirkulation ist ein in der Hausinstallation heute oft eingesetztes Komfortmerkmal, um an allen Zapfstellen im Haus nahezu sofort nach Aufdrehen des Wasserhahnes warmes Wasser verfügbar zu haben. Dazu verwendet man eine Ringleitung, in der eine kleine sog. Zirkulationspumpe  das warme Wasser dauernd oder nur zu bestimmmten Tagesabschnitten im Kreis pumpt. Im Hinblick auf Energieeinsparung kommt schnell der Gedanke auf, durch „intelligentere“ Steuerung das System zu verbessern.

Der erste Gedanke ist meist die Verringerung des Verbrauchs von elektrischer Leistung durch die Zirkulationspumpe. In einem typischen Einfamilienhaus hat die heute meist nur 5W. Das heißt im Dauerbetrieb verbraucht diese Pumpe übers Jahr ganze 44KWh, also mit 25ct/KWH macht das etwa 11€. Allerdings wird  meist eine Schaltuhr  verwendet, die vielleicht 12h schaltet und demnach die Verbrauchskosten auf 6€/Jahr halbiert. Für 6€/Jahr lohnt sich wohl keine  „intelligentere“ Steuerung als eine einfache Schaltuhr!

Also warum denn hier was machen??
Der Grund liegt darin, dass die eigentlichen Verluste nicht elektrisch sind, sondern die erheblichen Wärmverluste der Ringleitung. Dazu habe ich Messungen gemacht, die hier auf der Webseite nachgelesen werden können:

https://www.stall.biz/?project=zirkulationspumpe-warmebedarfsgerecht-geschaltet

Das Ergebnis kann man mit wenigen Kennzahlen trendmässig beschreiben:

– Elektrische Verluste  der Zirkulationspumpe:  5W   >> Jahreskosten 11€
– Wärmeverluste  der Ringleitung ohne Schwerkraftzirkulation:  60W   >>  Jahreskosten 132€    (mit einem Absperrhahn im Rücklauf wurde die natürliche Zirkulation abgeschaltet )
– Wärmeverluste der Ringleitung mit Schwerkraftzirkulation: 128W   >>  Jahreskosten 282€ !!
– Wärmeverluste der Ringleitung mit 12h/Tag laufender Zirkulationspumpe : 562W   >>  Jahreskosten 616€ !!!

Ohne jetzt das nur als „Hausnummer“  zu wertende Ergebnis weiter im Einzelnen zu diskutieren, wird eines klar:

Eine intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe ist nicht wegen der elektrischen Energieeinsparung sinnvoll, sondern hauptsächlich wegen der damit möglichen Reduzierung der Verlustwärme !!

„Intelligentes“ Steuerungskonzept

Optimal ist danach, daß die Zirkulationspumpe auch nur dann läuft, wenn auch irgendwo im Haus warmes Wasser möglichst ohne Wärmeverzug gezapft werden soll. Dazu gehört erst mal eine Strategie, um den Nutzerwunsch nach warmem Wasser zu erkennen. Denkbar wäre  ein Bewegungssensor im Badezimmer oder ein  Geräuschmelder in den „Wasserräumen“. Aber oftmals geht man in diese Räume, ohne den Warmwasserhahn zu betätigen . Also doch vielleicht einen Taster in Wasserhahnnähe installieren, den man anstößt, wenn warmes Wasser benötigt wird ? Das widerspricht aber einer „intelligenten“ automatischen Bedienung!
Also vielleicht einen Sensor installieren, der den Durchfluss mißt? Zu teuer und das erfordert   einen geeigneten Sensor und einen Eingriff in die Installation… Nein, lieber nicht!

Die Lösung ist einfach und auch nicht neu: Am Vorlauf-Ausgang des Warmwasserspeichers wird einfach mit einem Temperatursensor die Temperatur gemessen. Wenn dann warmes Wasser gezapft wird, dann erhöht sich schlagartig dort die Temperatur. Diese Temperaturerhöhung wertet man mit einer Elektronik entsprechend aus und schaltet umgehend die Zirkulationspumpe ein. Diese schiebt nun das warme Wasser schnellstens in die Ringleitung, so dass bereits nach relativ kurzer Zeit  das warme Wasser an der Zapfstelle ist.  Und spätestens jetzt wird klar, daß hierfür eine Pumpe mit möglichst hoher Leistung viel besser geeignet wäre, als die heute mit Schaltuhr eingesetzten Kleinleistungs-Typen.

Abgeschaltet wird die Pumpe entweder nach 3 bis 4 Minuten ( wenn die Ringleitung gut und komplett durchspült ist) oder wenn im Rücklauf am Warmwasserspeicher die Temperatur angestiegen ist. Dazu würde allerdings noch ein zweiter Temperatursensor benötigt.

Nach mehreren Versuchen mit und ohne zweiten Temperatursensor im Rücklauf wurde die einfache Lösung mit nur einem Temperatursensor im Vorlauf praktisch umgesetzt. Die Vorteile mit einem zweiten Sensor wären nur sehr gering!

Die erste Steuerung war analog mit wenigen Bauelementen umgesetzt (siehe Link oben) und hat ein Jahr problemlos gelaufen. Allerdings hatten einige Nachbauer mit Bauteiltoleranzen der analogen Steuerung zu kämpfen, so daß der Wunsch nach einer robusteren digitalen Lösung aufkam, die zudem optional in meine Homematic-Haussteuerung gut integriert werden kann. Damit meine ich, daß die Homematic sowohl die Zirkulationspumpe einschalten kann, als auch bei selbsttätiger Einschaltung die Homematic über den Schaltzustand rückinformiert wird. (bidirektionale Einbindung).

Vielleicht wird der eine oder andere Leser die Frage stellen, warum denn nicht gleich die Zirkulationspumpe mit der Homematic steuern?
Die Antwort ist einfach, weil die aktuell verfügbaren Homematic-Temperatursensoren mit Aktualisierungsintervallen von 3 und mehr Minuten  viel zu langsam sind!

Technische Daten

Mit Verwendung des hochintegrierten Wifi-Chips ESP8266 eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten für die kompakte Realisierung eines Steuerungsmoduls im praktischen Hutschienengehäuse. Dabei wird nicht nur die intelligente Steuerung der Zirkulationspumpe nach oben beschriebenen Steuerungsprinzip möglich sondern zusätzlich werden mit dem Modul auch zwei sog. 1wire-Temperatursensoren abgefragt und die Information an die Homematic-CCU übertragen.

Hier die wesentlichen Eigenschaften des WIFFI-pump:

  • WLAN-Kommunikation mit dem heimischen Router
  • Kommunikation mit  der Homematic-CCU  oder unabhängiger Standalone-Betrieb
  • Temperaturmessung am WW-Ausgang mit NTC und …
  • Einschalten der Zirkulationspumpe in Abhängigkeit von der WW-Temperaturerhöhung
  • Einschalten der Zirkulationspumpe auch von der CCU direkt
  • zusätzliche Messung von zwei Heizungstemperaturen mit optionalen 1wire-Sensoren (z.B. Vorlauf- und Rücklauftemperatur )
  • Hutschienengehäuse 2TE

Elektronische Schaltung

Die gesamte Schaltung konnte auf einer so kleinen Platine realisiert werden, daß sie in ein 2TE Hutschienengehäuse paßt. Auf der einen Seite werden die 5V-Spannungsversorgung (externes 5V-Netzteil mit > 0,5A)  an die Schraubklemmen geschaltet. Auf der Netzspannungsseite ist der Einschaltkontakt für die Zirkulationspumpe verfügbar. Die Stausanzeige erfolgt mit einer LED, die im Betrieb durch ein Schraubklemmenloch erkennbar ist. Aber diese LED-Anzeige benötigt man nur zum Anlernen und oder zur Funktionskontrolle.

Folie4

Die beiden Taster auf der Platine benötigt man ebenfalls nur zum einmaligen Einstellen des WIFFI-pump.

Die gesamte Verschaltung des Moduls zeigt das folgende Bild. Der NTC-Temperaturfühler mißt die WW-Auslauftemperatur und schaltet bei schnellen Temperaturerhöhungen am WW-Auslauf das Relais zum Einschalten der Zirkulationspumpe. Danach bleibt die Zirkulationspumpe für etwa 4min eingeschaltet, damit das warme Wasser in der WW-Zirkulationsleitung verteilt wird. Die Einschaltzeit von 4min kann an die individuellen Bedürfnisse  im Expertenmodus angepasst werden. Wie das geht, ist weiter unten beschrieben. Aber die gewählten 4min sind für typische Zirkulationsleitungen ein guter Wert. Darüberhinaus können wie im Bild dargestellt sog. 1wire Temperatursensoren angeschaltet werden, mit denen ohne Eichung eine recht genaue Temperaturmessung möglich ist. Ich verwende diese Sensoren für die Messung der Vorlauftemperatur im Kesselkreis und zur Messung der Vorlauftemperatur für die Fussbodenheizung (nach dem Mischer). Aber was man damit macht,  kann  man nach eigenen Bedürfnissen festlegen.

Wichtige Anmerkung zu den 1Wire-Temperatursensoren mit dem DS18B20:
Die Sensoren werden teilweise mit unterschiedlichen Farben der Anschlussdrähte geliefert. Ich kenne aktuell folgende Versionen:
– wie Bild oben : SCHWARZ = gnd,   GELB = data,  ROT = +3.3V
– oder alternativ :  GELB = gnd,  GRÜN = data, ROT = +3.3V
– oder alternativ: SCHWARZ=gnd, BLAU=data, ROT=+3.3V

 

Nachbau

Zum Nachbau des WIFFI-pump habe ich einen Bausatz zusammen gestellt, der auch weniger löterfahrenen Elektronikern den Nachbau möglich macht. Auf der Platine ist schon der komplett programmierte Chip ESP8266-12 aufgelötet, so daß diese schwierige Lötarbeit entfällt. Die restlichen Bauteile lassen sich mit meiner Bauanleitung recht schnell zusammenbauen.

Folie1

Den Bausatz gibt es auch mit den zusätzlich verwendbaren  zwei  1wire-Temperatursenoren vom Typ DS18B20. Diese Sensoren sind schon fertig mit einem 1m Kabel konfektioniert, wobei der Sensor in einer Edelstahlhülse sitzt. Mehr Informationen zum Zusammenbau in der Bauanleitung zu diesem Bausatz  in meinem Shop : Bauanleitung

Inbetriebnahme

Die Steuerung sollte in einem Installationsgehäuse an einem trockenen Platz in der Nähe der Heizung untergebracht sein. Leitungslängen für die Messsignale von bis zu 8m wurden ausprobiert, längere Leitungen können möglich sein. Im Hinblick auf zuverlässige Funktion sind die Leitungen aber so kurz wie möglich zu dimensionieren. Bei den Signaleitungen sollte man immer Netzleitungen und Signalleitungen möglichst  getrennt verlegen. Dazu sind alle entsprechenden Sicherheitsregeln für den Umgang mit Netzspannungen unbedingt zu berücksichtigten.

Ohne entsprechende Fachkenntnisse muß die Installation unbedingt von Fachpersonal  durchgeführt werden. Siehe auch nochmal meine Warnhinweise auf der Startseite hierzu: Warnhinweise

Wenn dann alles entsprechend dem Bild oben angeschlossen ist, kann die 5V-Versorgungsspannung eingeschaltet werden. Ist  das Modul noch nicht angelernt, dann dauert es nach dem Einschalten oder nach dem Drücken des Reset-Tasters etwa 65sec bis die rote LED mit kurzen Blitzen die richtige Funktion des Moduls signalisiert.

Ein ganz einfacher Funktionstest ist nun möglich, indem man den noch nicht montierten kalten NTC-Temperatursensor zwischen den Fingern einige Sekunden anwärmt. Dann muß sofort das Relais einschalten und nach etwa 4min die Zirkulationspumpe wieder abschalten. Wenn das so funktioniert, dann funktioniert der Wiffi-pump richtig!

Anlernen und Einstellen

– Dazu den PROG-Taster (das  ist der nächste Taster  am Relais)  kurz drücken und das Modul geht in den Hotspot-Modus. Diese Betriebsart wird an der LED mit schnellem Blinken quittiert.

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

– dann mit Smartphone oder Notebook bei eingeschaltetem WLAN nach dem Hotspot mit dem Namen (ssid)  wiffi  suchen und eine  gesicherte Verbindung  mit dem Passwort wiffi1234 starten.

– Danach mit dem Browser die Webseite zur Einstellung  des WIFFI-pump  aufrufen. Diese Webseite hat die feste IP 192.168.4.1  Achtung, diese IP-Adresse hat nichts mit der späteren IP-Adresse  des WIFFI-pump im Heimnetz zu tun! Also man ruft im Browser einfach folgende Adresse auf   192.168.4.1/?  und erhält als Antwort die Hotspot-Webseite des WIFFI:

Mit wenigen verfügbaren Befehlen kann der WIFFI-pump an den eigenen Router und die CCU angelernt werden:

Da die Sensordaten und die Zustandsinformationen des Wiffi-pump automatisch an korrespondierende Systemvariable in der Homematic-CCU geschickt werden, müssen einerseits in der CCU entsprechende Systemvariablen festgelegt werden und andererseits müssen die individuellen Namen dieser Systemvariablen auch  im Wiffi-pump gespeichert werden.

Das Anlernen des WIFFI-pump an die CCU erfolgt also ganz einfach, indem man in der CCU die folgenden vier  Systemvariablen definiert:

>> wiffi_pump_ip  vom Typ Zeichenkette

>> wiffi_pump  vom Typ Logikwert , Werte EIN und AUS

>> wiffi_ww_temp  vom Typ Zahl, Maßeinheit °C    ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung der Temperatur im WW-Speicher; kann natürlich individuell geändert werden! )

>> wiffi_vorlauftemp  vom Typ Zahl, Maßeinheit°C  ( Anmerkung: ich verwende diesen Sensor zur Messung derVorlauftemperatur der Heizung; kann natürlich individuell geändert werden! )

Eine funktionierende Kommunikation zwischen dem Wiffi-pump und der CCU erfordert absolut  gleiche Benamung der Systemvariablen in der CCU und im Wiffi-pump!

Wenn also alle Zugangsdaten (ssid, pwd, ccu) eingegeben sind, dann mit dem Reset-Taster neu starten.

Danach startet das Modul deutlich schneller. Je nach Zeitbedarf für das Einloggen in das WLAN-Netz dauert es jetzt etwa 15 bis 30sec. Bei jedem Einloggversuch blinkt die LED ca. alle 2sec. Nach dem Einloggen blinkt die LED  mit dem typischen regelmäßigen Blitzen ca. 1x/Sekunde.  An dem regelmässigen LED-Blitz kann man die Verbindungssituation erkennen:

>>  sehr kurze und schwache regelmässige Blitze: keine WLAN-Verbindung, stand-alone Betrieb!
>>  helle regelmässige Blitze: WLAN-Verbindung hergestellt. Aber keine CCU-Verbindung vorhanden!
>>  helle regelmässige Doppelblitze : WLAN und CCU-Verbindung vorhanden!

Wichtig: Die Funktion der temperaturabhängigen Steuerung der Zirkulationpumpe funktioniert völlig  unabhängig davon, ob WLAN-Verbindung da ist oder nicht! Ein Stand Alone Betrieb ist immer gewärleistet, auch wenn die CCU oder die WLAN-Verbindung ausfällt!

Sobald der WIFFI eingeschaltet ist überträgt er die Daten automatisch an die so definierten Systemvariablen. Mit geeigneten WebUI-Programmen oder Skripten kann man nun die Systemvariablen abfragen und Aktionen ausführen.

In der neuen Version hat der Wiffi-pump auch eine eigene Webseite im Heimnetz. Diese kann man im Browser (möglichst Firefox) einfach aufrufen mit der IP des Wiffi-pump in der Adresszeile des Browsers. Dann ergibt sich folgende Webseite, auf der man ggf.  Einstellungen komfortabel vornehmen kann oder auch die Messwerte sehen kann. Dabei ist zu beachten, daß die Messwerte nur beim Aktualisieren der Webseite oder Bedienen des Buttons „Aktualisierung Messwerte“ auch aktuell sind; eine permanente Aktualisierung der Anzeige erfolgt wegen Minimierung des Datenverkehrs nicht!

Mit der Anzeige oben kann man die Messwerte erkennen und mit Anklicken des EIN/AUS-Buttons auch die Zirkulatonspumpe dauerhaft schalten. Darüberhinaus kann man mit dem trigger-Befehl die Zirkulationspumpe eine vorgegebene Sekundenzahl einschalten. Beispielsweise schaltet  <IP-wiffi>/?trigger:10:   die Zirkulationspumpe für 10sec ein.

Mit dem reset-Befehl läßt sich auch über die Webseite das Wiffi-Modul neu starten; einfach mit der Eingabe im Browser :  <IP-wiffi>/?reset:

Neu ist ebenfalls eine integrierte Schaltuhr, die sich automatisch mit der aktuellen Internetzeit setzt. Die Schaltuhr kann hilfreich sein, wenn man beispielsweise in der Heizung feste Zeiten für die Desinfektion eingestellt hat. An diesen festen Zeiten kann man dann automatisch auch die Zirkulationspumpe einschalten. Zwar könnte man das auch über die Homematic machen, aber das Gerät soll auch ohne Homematic komfortabel funktionieren. Die Anwendungsmöglichkeiten einer integrierten Schaltuhr sind sicher vielfältig und müssen nicht näher erläutert werden.

Mit der Webseite „Schaltzeiten“ können insgesamt 10 Schaltsequenzen gesetzt werden. Das folgende Bild zeigt die Einstellseite:

Gesetzt werden die Schaltzeiten mit dem time-befehl in der Adresszeile des Browsers. Will man beispielsweise mit der Schaltzeit 1 die Zirkulationspumpe am Samstag (Wochentag 7) um 7h15 bis 8h15 einschalten, dann erfolgt dies mit dem Befehl in der Adresszeile des Browsers::

<IP-wiffi>/?time:1:7:0715:0815:

Weitere Erklärungen ergeben sich sicher aus dem obigen Bild der Webseite.

Als dritte Webseite ist der Expertenmodus vorhanden. Normalerweise sind hier keine Veränderungen durchzuführen. Und man sollte dies auch nur dann tun, wenn man weiß was man da einstellt. Ansonsten kann das Gerät u.U. danach nicht mehr funktionieren. Veränderungen von Kennwerten sind mit dem param-Befehl möglich. Wenn man beispielsweise die Laufzeit der Zirkulationspumpe von den eingestellten 240sec auf 300sec vornehmen will, dann macht man das mit dem Befehl:  <IP-wiffi>/?param:0:300:

Details zur Erläuterung der Experten-Parameter und die Liste möglicher Befehle sind im Informationsblatt der aktuellen Firmware im runterladbaren ZIP-Archiv (siehe weiter unten).

Update der Firmware:

>> 1. Voraussetzung:
Ein Update des WIFFI erfolgt ohne Demontage bzw. Geräteöffnung komplett über das WLAN. Dabei ist der WIFFI im Heimnetz über WLAN eingeloggt und seine Webseite ist mit der vom Router vergebenen IP-Adresse aufrufbar. Diese individuelle IP-Adresse wird nachfolgend als <wiffi_IP> bezeichnet. Man kann die Webseite des des Wiffi-pump alternativ auch mit wiffi_pump.local aufrufen.

>> 2. Im Browser folgenden Befehl eingeben: (immer genauestens die Schreibweise beachten !!)

<wiffi_IP>/?update: es geht auch wiffi_pump.local/?update:

Warten bis der Browser eine Fehlermeldung zeigt (normalerweise nach ca. 20 bis 30sec).

>> 3. Erst jetzt im Browser den Update-Assistenten mit

<wiffi_IP> /update aufrufen. (Achtung die jetzt andere Schreibweise beachten !!!!)

>> 4.  Danach zeigt der Browser ein einfaches Bild mit zwei Buttons.

Folie21

Mit „Durchsuchen“ den aktuellen Update-File (extension .bin) aus dem ZIP-Update-Archiv auswählen und danach mit Druck auf den Update-Button hochladen. Nach einigen Sekunden kommt ein formloses „ok“, was ein erfolgreiches Update bestätigt. Danach sind alle Daten gelöscht ( auch die WLAN-Zugangsdaten!). Der WIFFI-pump ist auf den upgedateten Auslieferungszustand zurück gesetzt und wird nun automatisch im Hotspot-Modus mit der festen IP 192.168.4.1 neu gestartet. Dabei blinkt die LED im Hotspot-Modus sehr schnell. ( 2Hz)

>> 5.  Mit einem Smartphone oder besser Windows-Laptop kann nun eine gesicherte WLAN-Verbindung mit diesem Hotspot hergestellt werden.
Der Hotspot hat den Namen wiffi und das Zugangspasswort ist wiffi1234  

Hinweis:
Bei Apple-Produkten kann es beim Einloggen wegen der strikten Sicherheitseinstellungen zu Problemen kommen. Möglichst Windows-Rechner verwenden ! Manchmal kann es notwendig sein, alte wiffi-Zugänge vorher zu löschen!

>> 6. Wenn die Verbindung hergestellt ist, kann mit Browsereingabe der Hotspot-IP 192.168.4.1 die Webseite des WIFFI aufgerufen werden. Auf dieser Webseite erfolgt dann wie bei der Erstinbetriebnahme die Eingabe der Router- und CCU-Zugangsdaten (WLAN- Netzwerkname, Netzwerkschlüssel/ Passwort, CCU IP-Adresse) mit den Befehlen …

192.168.4.1/?ssid:DeinNetzwerkname:
192.168.4.1/?pwd:DeinPasswort:
192.168.4.1/?ccu:DeineCCU_IP

>> 7.  Mit der Browsereingabe 192.168.4.1/?reset: startet abschließend der WIFFI neu. Nach etwa 20sec kann im Browser mit  <wiffi_IP>/? oder wiffi_pump.local die Webseite des WIFFI zur Eingabe weiterer Einstellungen wieder aufgerufen werden.

Hinweis: Ab der Firmwareversion wiffi_pump1_60a  ist das Update deutlich einfacher über die eigene Update-Webseite des WIFFI durchzuführen !

und hier ist die aktuelle Firmware zum Download:

Download der neuesten Firmware

Ab der Version wiffi_pump_23  ist die Firmware einfach updatefähig über WLAN.  Ältere Versionen  können leider nur durch Einschicken updatefähig gemacht werden. Bitte die Bedingungen dafür erfragen.

wiffi_pump_37     >> sehr stabile WLAN-Verbindung, Update jetzt komplett über WLAN (im verbauten Zustand ohne Tasterbetätigung !)

wiffi_pump_38    >> verbesserte NTC-Messung,  SSID auch mit Leerzeichen.

wiffi_pump_40  >>  Umschaltung Sommer/Winterzeit

wiffi_pump_53a       >> verbesserte Webseite, neue Help-Webseite, Sonderzeichen bei SSID und PWD erlaubt

wiffi_pump1_54a       >> Leerzeichen bei SSID und PWD erlaubt, verbesserte 1Wire-Temperaturmessung
Hinweis: Einstellung von param[1] : Wertebereich 4  (sehr empfindlich)   bis 30  (unempfindlich);
bei mir funktioniert 10 sehr gut.  Param[11] :  auf 20 stellen . Nur in Ausnahmefällen kleinere Werte verwenden. (siehe Help-Webseite des WIFFI-pump)

wiffi_pump1_57a    >> PWD und SSID mit Leerzeichen, verbesserte 1Wire-Temperaturmessung, Temperaturen mit Korrekturmöglichkeit, Update mit/ohne Erhalt der Zugangsdaten und Parameter, Parameter für Urlaubsabschaltung. Achtung: die Pumpenschaltzeit liegt jetzt auf param 7

wiffi_pump1_60a   >> vereinfachtes Update über Update-Seite

wiffi_pump_61 mit/ohne 128×64 Display  >> verbessertes Verhalten bei WLAN-Unterbrechung, ab dieser Version gleiche Software für WIFFI-pump und WIFFI-pump-2
Für dieses Update ist deshalb ein „Komplett-Update“ notwendig (siehe Update Menue). Nach Programmstart den Parameter 20 auf 0 setzen mit : <IP>/?param :20:0:

Zum Updaten die heruntergeladenen Zip-Archive in ein temporäres Verzeichnis entpacken und zum Update nur die *.bin Datei verwenden, nicht den gesamten Zip-File !!!
Im Zip-File ist immer die aktuelle Update-Anleitung und die aktuelle Befehlsliste mit Erklärung der Experteneinstellungen als  PDF-Dokument enthalten (unbedingt vor dem Update ansehen!).

Rückstellen in den Werkszustand

Manchmal kann es notwendig sein, die im EEPROM abgelegten Zugangsdaten für den heimischen WLAN-Router zu löschen und den WIFFI-pump in den Auslieferungszustand zu versetzen. Hierfür wird durch 1sec-Drücken des PROG-Tasters zuerst in den  Hotspot-Modus geschaltet, was durch schnelles Blinken der roten LED angezeigt wird. Danach hält man den PROG-Taster für mehr als  10 sec gedrückt, was mit einer langsam blinkender LED bestätigt wird. Jetzt ist alles gelöscht und mit Druck auf den RESET-Taster kann wieder neu gestartet werden.

Achtung: nie den PROG-  und RESET-Taster gleichzeitig drücken, da das Modul dann in den Programmiermodus geht und u.U. die Firmware beschädigt wird.

Schalten der Zirkulationspumpe mit der Homematic

Eigentlich braucht man die Zirkulationspumpe nicht von der CCU schalten, da sie ja vom WIFFI-pump automatisch in Abhängigkeit von der Temperaturerhöhung am WW-Auslauf eingeschaltet wird.  Aber aus verschiedenen Gründen ist es dennoch sinnvoll, die Zirkulationspumpe zu bestimmten Zeiten einzuschalten. Beispielsweise wenn die Heizung zur Legionellendesinfektion zu einem bestimmten Zeitpunkt die Temperatur im WW-Speicher hochfährt, dann macht ein gleichzeitiges Spülen der Ringleitung durchaus Sinn. Oder wenn man morgens immer zu einer bestimmten Zeit duscht, dann will man nicht warten, bis nach Aufdrehen des Wasserhahnes die Zirkulationspumpe das warme Wasser erst ranbringt. In all diesen Fällen ist ein vorausschauendes zeitgesteuertes Einschalten absolut sinnvoll.

Das Einschalten erfolgt mit einem einfachen HM-Skript, das zum gewünschten Zeitpunkt die Pumpe eine bestimmte Zeit einschaltet.

HM_wiffi_prog

und hier ist das HM-Skript dazu, das in meinem Beispiel alle 15min zwischen 7h00 und 8h00 aufgerufen wird.

!hiermit wird die z_pump  für 300 sec eingeschaltet 
string befehl = "/?trigger:300:";   
string IP = dom.GetObject("wiffi_pump_ip").Value();  !Holt IP_adresse des WIFFI_wz
var send_data = "http://" + IP  + befehl; !Befehl zusammensetzen
 
WriteLine(send_data);
string stdout; string stderr;           !und Befehl ausgeben
system.Exec("wget -q -O - '"#send_data#"'", &stdout, &stderr);

Man kann auch einfach mit einem Browser dies ausprobieren, indem man folgenden Befehl eingibt:

<CCU_IP>/?trigger:300:       Danach schaltet die Zirkulationspumpe für 300sec ein.

Natürlich kann man solch einen String auch von anderen Rechnern wie Rasberry und Co. abschicken. Somit ist der WIFFI-pump sehr zukunftssicher. Vielleicht mache ich dazu mal eine einfache App . Anregungen dazu nehme ich gerne entgegen!

Die Montage des NTC-Temperatursensors

Der Temperatursensor muß am vorlaufseitigen Ausgangsrohr des Wasserspeichers so nah angebracht werden, daß bei Zapfen von warmem Wasser möglichst schnell eine Temperaturerhöhung gemessen wird. Andererseits darf der Sensor nicht zu nah am Wasserspeicher sein, weil sonst die wasserseitige Wärmeausstrahlung das Rohr immer erwärmt. Mein Erfahrungswert für die optimale Leitungsentfernung zwischen Sensor und Speicherausgang ist  etwa 40cm bis 60cm; das hängt vom Leitungsquerschnitt und den räumlichen Gegebenheiten ab. Muß man halt etwas probieren!
Test: Wenn die Zirkulationspumpe längere Zeit nicht gelaufen ist, dann sollte der geplante Anbringungsort für den Sensor höchstens handwarm sein!
Folie8

Besonders wichtig für eine gute Funktion ist natürlich eine gut entlüftete Ringleitung. Wenn hier sich Luftblasen angesammelt haben, dann ist eine effektive Pumpfunktion nicht möglich. Besonders die Schwerkraftbremse muß einwandfrei funktionieren, damit bei abgeschalteter Zirkulationspumpe auch wirklich kein Wasser zirkuliert. Prüfen kann man das folgendermaßen:
Zirkulationspumpe stromlos machen und mindestens 2 Stunden den Kreislauf abkühlen lassen. wenn  danach der Rücklauf  kalt ist und der Vorlauf nur auf dem ersten Meter handwarm, dann ist keine natürliche Zirkulation da und die Schwerkraftbremse ist in Funktion.

Danach wird die Zirkulationspumpe eingeschaltet und die Zeit gemessen, bis das warme Wasser am Rücklauf angekommen ist. Wenn nach 2 bis 5 Minuten das warme Wasser im Rücklauf angekommen ist, dann scheint der hydraulische Pumpenkreis wohl in Ordnung zu sein!

Hinweise bei Funktionsproblemen

  • Funktioniert der sog,. Fingertest ? Dabei wird der kalte noch nicht montierte NTC-Sensor einige Sekunden mit den Fingern erwärmt. Wenn dann das Realis einschaltet , dann ist die Schaltung mit großer Wahrscheinlichkeit in Ordnung
  • Ist die Leitung für den NTC-Sensor nicht länger als 1 bis 2m und liegt möglichst nicht mit anderen Kabeln nah zusammen
  • Ist das Netzteil in Ordnung ? Oft neigen Billig-Netzteile zu Störungen.
  • Ist der NTC-Sensor an einem metallischen Rohr montiert ? Kunststoffrohre funktionieren nicht !
  • Hat der NTC-Sensor guten Wämekointakt mit dem Rohr am WW-Auslauf ?
  • Ist der Sensor auch nicht zu nah am WW-Auslauf positioniert, so daß bei  Erwärmung des WW_Speichers die Erwärmung bis in das WW-Auslaufrohr einwirkt.
  • Hat die Zirkulationspumpe eine sog. Schwerkraftbremse ? Bei modernen WW-Pumpen ist das Ventil in der Pumpe. Es gibt aber auch Rückschlagventile, um ein Zirkulation bei abgeschalteter Pumpe zu verhindern.
  • Wenn die Pumpe trotzdem zu häufig schaltet, dann kann in den Experteneinstellungen der Wert param[1] erhöht werden. Einstellbereich 5 (zu empfindlich)  bis 30 ( unempfindlich).

Hier noch entsprechende Hinweise von der Help2-Seite des WIFFI-pump:

… wo gibt´s den Bausatz ?

Einen kompletten Bausatz des WIFFI-pump  kann man in meinem Webshop erwerben: 

Bausatz WIFFI-PUMP mit zwei zusätzlichen Temperatursensoren

Haftungs- und Sicherheitshinweise

Beim Nachbau müssen natürlich alle wichtigen einschlägigen Sicherheitsvorschriften für den Umgang mit gefährlichen Spannungen  eingehalten werden. Fundierte theoretische und praktische Fachkenntnisse der Elektrotechnik und für den Umgang mit gefährlichen Spannungen sind unverzichtbar!!

Durch eine unsachgemäße Installation gefährden Sie ihr Leben und das Leben ihrer Mitmenschen! Darüberhinaus riskieren Sie erhebliche Sachschäden , welche durch Brand etc. hervorgerufen werden können ! Für alle Personen- und Sachschäden durch falsche Installation etc. ist nicht der Hersteller sondern nur der Betreiber verantwortlich.

Ich verweise hier unbedingt auf  die  „Sicherheitshinweise und Haftungsausschluss„-Seite dieses Blogs. Auch die notwendigen Eingriffe in das Heizungssystem dürfen nur von ausgebildeten Fachpersonal durchgeführt werden. Es sind die geltenden Sicherheitsvorschriften und die DVGW-Richtlinien einzuhalten.

Fähigkeiten

Gepostet am

12. September 2014

18 Kommentare

  1. Mittlerweile kannst Du die aktuellste Firmware des WIFFI-pump2 auch für den WiFFI-pump verwenden. Du mußt nach dem Update nur den param[20] auf 0 setzen und neu starten.
    Das neue Update wiffi_pump_66 löst die Probleme mit der neuen CCU2-Firmware 2.27.7

  2. Hallo,
    das Update hat nun endlich geklappt und ich habe Version 61 auf meinem Wiffi. Leider bekommt die CCU2 mit Version 2.27.7 noch immer keine Daten vom Wiffi. Ansonsten bin ich von dem Gerät noch immer Überzeugt. Es leistete bis zur neuen CCU2 Version tolle Dienste. Ich hoffe,
    es gibt bald eine Lösung, so dass ich die Daten vom Wiffi wieder in der CCU und im io.broker lesen kann.

    Gruß
    Sven

  3. Hallo,
    herzlichen Dank für die Erklärung. Das erklärt warum ich keine Daten mehr in der CCU sehe. Hatte mir sowas schon gedacht. Ich werde heute Abend nochmal das Update testen. Gestern hatte ich das Problem, dass ich erst „/?update:“ eingegeben habe, dann kam eine Fehlerseite. Dann habe ich „/update“ versucht. Es kam eine leere weiße Seite und dann auch wieder eine Fehlerseite. Die Eingabeseite zum Upload des .bin files sind leider nicht gekommen. Gibt es irgendeine andere Möglichkeit die aktuelle Firmware auf den WiffiPumnp zu laden? Habe aktuell noch Version 40.

    Danke

    Sven

  4. Hallo Sven,
    wenn du im Homematic-Forum diesen Thread hier
    liest, dann wird klar, dass mit der neuen CCU-Firmware 2.27.7 einige Probleme aufgetreten sind. Insbesondere der für alle Wiffis wichtige 8181-Request zum Synchronisieren der Systemvariablen, hat man bei EQ3 geändert. Danach liefen viele „freien“ Module nicht mehr, die diesen CCU-Zugang zum Datenaustausch verwendeten.
    Mittlerweile habe ich einen Fix gemacht , der mit dem aktuellen Update seit einigen Tagen zur Verfügung steht.
    Bitte nochmal das Update versuchen mit folgender Browsereingabe:
    /?update: und 15sec warten
    /update dann müsste ein Eingabefenster für den bin-File des Updates kommen. Achtung zip-Archiv entpacken und nur den bin-File zum Update hochladen.
    Danach startet der Wiffi in den Hotspot-Modus auf IP 192.168.4.1 und Du kanst die Zugangsdaten eingeben.
    Mit der danach neuen Firmwareversion ist das Update zukünftig einfacher geworden, siehe die Help-Seiten.

  5. Hallo,
    erst einmal ein riesen Kompliment für das tolle Gerät. Bis vor drei Tagen lief es auch problemlos. Ich habe noch immer Version 40 drauf. Da ich mir denke, never change a running system. Jedoch funktioniert seit der neuesten CCU Version 2.27.7 nicht mehr alles. Um genau zu sein, ich sehe keine Werte mehr von der WiffiPump in der CCU. Die letzte Aktualisierung war am 20.03.2017 um 19:58. Danach keine Temperaturwerte und auch kein Status mehr. In der Weboberfläche des WiffiPump sehe ich jedoch das die Verbindung zur CCU aufgebaut ist. Nach langem hin und her habe ich heute dann auch versucht ein Update auf die neueste Version zu machen. Leider erfolglos. Nach dem Aufruf von /?update: macht der WiffiPump wohl einen Reset. Nachdem der Browser eine Fehlermeldung zeigt habe ich dann /update probiert. Leider kam dann auch nur, Webseite nicht erreichbar und ich musste das Gerät neu Eeinstellen über die Prog-Taste.

    Hat sich irgendetwas zur aktuellen CCU Version geändert, dass ich nun keinen Status und auch keine Temperaturen mehr sehe ? Gibt es eine Lösung ?

    Vielen Dank
    Sven Prinz

  6. Ausgezeichnet, toller Support, Dake!

  7. Habe gerade für den WIFFI-pump-2 eine neue Firmwareversion veröffentlicht, die einige Deiner Vorschläge integriert hat. Damit ist alternativ ein Update unter Beibehaltung der einprogrammierten Parameter und WLAN-Zugangsdaten möglich. Neben Korrekturmöglichkeien für die Temperaturen ist auch eine Urlaubsabschaltung eingebaut. Für den ersten WIFFI-pump werden ich wahrscheinlich morgen diese neue Firmware zum Download stellen.

  8. OK Danke auch für die Antworten.

    Um kurz auf die Export/Import Funktion zurück zu kommen, es würde auch reichen neben dem Update Button ein weiteren Button zu haben das dann eine Batch Datei erstellt und auf dem PC speichert. Damit wäre schon viel gewonnen.
    Der Inhalt könnte dann simple so aussehen:

    192.168.178.3/?time:0:0:0555:0600:
    192.168.178.3/?time:1:0:0700:0705:
    192.168.178.3/?time:2:0:0800:0805:
    192.168.178.3/?time:3:0:0900:0905:
    192.168.178.3/?param:0:300:
    192.168.178.3/?param:1:8:
    192.168.178.3/?param:11:18:
    192.168.178.3/?param:11:18:
    192.168.178.3/?ntp:fritz.box:
    usw.

  9. Danke für die Vorschläge. Meine Kommentare dazu:
    – Anzeige , ob ein Update vorhanden ist: Muß ich prüfen, ob das einfach machbar ist.
    – Das Update ohne Neueingabe der individuellen Daten wäre prinzipiell möglich, aber da gibt es einige erhebliche Hindernisse und Probleme wegen der dauerhaften Speicherung im EEPROM. Auf weitere Erklärungen hierzu möchte ich verzichten, weil diese sehr umfangreich wären.
    – Normalerweise startet nach dem Update der WIFFI automatisch im Hotspot-Modus, damit dann die Zugangsdaten eingegeben werden. Wenn das erfolgt ist, dann muß per reset-befehl auf der Weboberfläche im Hotspot-Modus neu gestartet werden. … so wie das in der Anleitung beschrieben ist.
    Wenn nach einem Update entgegen dieser Vorgehensweise direkt manuell resetted wird, dann hat der WIFFi nur die Factory-Einstellungen der WLAN-Zugangsdaten und verbindet sich nicht mit dem Router. Deshalb das Update genau nach Vorschrift machen!
    – Offset-Korrektur für die 1Wire-Sensoren werde ich zukünftig einbauen, allerdings ist dies bei der gGnauigkeit der DS18B20 Sensoren eigentlich nicht notwendig.
    – Eine Urlaubsschaltung könnte ich einbauen. steht auf der Liste!
    – Mehr als 10 Schaltzeiten bau ich nicht ein! Ich meine 10 Schaltzeiten sollten reichen.
    – LAN-Version ist aktuell nicht geplant, weil ich für solch eine Variante zuwenig Interesse sehe.

  10. Hallo,

    hab ein paar Ideen/Vorschläge!

    – könnte man evtl. in der Zirkulationspumpe Oberfläche anzeigen lassen das ein neues Update vorhanden ist? und evtl. ein Link zum Download oder zu dieser Seite.

    – Bei so vielen Updates ist es etwas nervig jedes Mal die ganzen Einstellungen in der Zirkulationspumpe Oberfläche neu einzugeben (z.B die Schaltzeiten und im Expertenmodus die Feineinstellungen). Würde mir hier eine Export/Import Funktion wünschen!
    Natürlich ohne die sensiblen Daten (SSID und Password).
    Was auch gehen könnte wäre ein DropDown Menu oder Schieber/Regler oder Werte direkt eingeben.

    – Nach den Updates startet der WIFFI-pump nicht oder hängt sich auf. Muss jedes Mal von Strom trennen. Weiß nicht ob es nur bei mir so ist. Bitte Prüfen.

    – wünsche mir eine Offset Korrektur für alle drei (NTC und 2x 1Wire) Temperatur Eingänge „+/- 25°C“.

    – Eine Urlaub oder NotAtHome Funktion wäre auch nicht schlecht, evtl auch über CCU ansteuerbar.

    – Weitere 10 Schaltzeiten wäre auch Vorteilhaft.

    – Hardware: Zweiter GND Anschluss ist wünschenswert.

    – Frage: Ist eine LAN Version möglich/geplant?

    Sonst ist es TOP Produkt, weiter so!!

  11. Was könnte man mit einem z.B. alle 2 sec übertragenen NTC Messwert machen. Wozu sollte man den NTC-Wert übertragen? Hier die Antwort: Eine Kurve anzeigen, welche die eigentliche Funktion der Einrichtung darstellt. Besser noch, wenn die beiden 1wire-Sensoren auf 2 sec Daten schicken würden z.B. mit dem Rücklauf der Zirkltng. OK – wegen der Funklast, das ganze nur Temporär und manuell gestartet.
    Ich kann weder sehen oder hören nach welcher Zapfmenge das Teil startet. Bei kurzzeitigem Wasserverbrauch ist die Leitungsmenge ausreichen und es wird erst danach warm – oder nicht?
    Nur so eine Idee.

    Grüße

  12. Die NTC-Temperatur wird bewußt nicht zur CCU übertragen, weil diese Größe sehr veränderlich ist und die häzufige Datenübertragung möglicherweise zu einer Überlastung der CCU führen würde.
    Ich wüßte auch nicht, was man in der CCU mit dieser Größe sinnvoll anfangen wollte.
    Das Beispiel hatte einen kleinen Fehler, weil hier noch der alte , früher verwendet Name der Systemvariablen für die IP-Adresse enthalten war. Ist bereits korrigiert.
    Habe das HM-Skript ausprobiert; funktioniert einwandfrei.

  13. Warum wird die NTC-Temperatur nicht als Variable angeboten?
    und
    Wie in der Beschreibung steht:man braucht die Homatic eigentlich nicht für den Betrieb der WIFFI-PUMP.
    Genau das Homatic-Beispiel Trigger:300 kann das Schaltprogramm nicht. Frage – wäre es nicht besser, das Schaltprogramm so zu gestalten, dass diese klassische Zirkulationsfunktion zur Verfügung steht.
    Danke

  14. … einfach, indem auf AUS geschaltet wird. Danach schaltet die Automatik die Pumpe wieder EIN und AUS.

  15. Dauerhaft EIN bzw. AUS – wie kommt man wieder zurück zur Automatik?

  16. Bitte nochmal genau die Anleitung lesen:
    Eingestellt wird im Hotspot-Modus auf der IP 192.168.4.1 u.a. auch die IP-Adresse der möglicherweise verwendeten CCU. Und die ist bei mir 192.168.178.41. Bei Dir ist die aber wahrscheinlich ganz anders.
    Das ist aber nicht die Webseite des WIFFI-pump!!

    Wenn der WIFFI-pump im Heimnetz nach dem erfolgreichen Einloggen ins WLAN unter einer bestimmten Adresse sichtbar ist ( im Router nachschauen!), dann bitte diese Adresse aufrufen, um die Webseite des WIFFI-pump anzuschauen.

  17. Hallo,ich habe die Wiffi Pump 24 mit neuem Update.
    Leider komme ich nicht auf die Webseite.192.168.178.41 wird nict angenommen.
    Die Wiffi ist in meinem Heimnetzwerk vorhanden.
    Was mache ich falsch?
    Habe Firefox als Browser.
    Vielen Dank

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